Hefeteig einfrieren und richtig auftauen

Kann man Hefeteig einfrieren? Hefeteig ist sehr gut zum Einfrieren geeignet, sollte allerdings stets vor dem Gehen eingefroren werden, da dieser sonst seine Konsistenz und seinen Geschmack verändert. Außerdem sollte der Teigstets luftdicht eingefroren werden.

Wurde der Hefeteig eingefroren, so bleibt dieser über einen Zeitraum von rund 6 Monaten haltbar.

Hefeteig vor dem Gehen einfrieren

Es ist besonders wichtig, dass Hefeteig stets vor dem Gehen eingefroren wird. Wird dieser hingegen erst nach dem Gehen eingefroren, so verändert dieser seine Konsistenz und sein Geschmack.

Somit würde dieser sich nicht mehr so gut zum Backen eignen. Hefeteig, welcher bereits aufgegangen ist, sollte aus diesem Grund nicht mehr eingefroren werden.

Keinen süßen Hefeteig einfrieren

Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass kein süßer Hefeteig eingefroren wird, denn dieser eignet sich nicht besonders gut zum Einfrieren. Das liegt daran, dass dieser nach dem Auftauen nicht mehr so gut aufgeht.

Aus diesem Grund eignet sich nur Hefeteig zum Einfrieren, welcher für herzhafte Backwaren weiterverwendet wird, nachdem dieser aufgetaut wird.

Hefeteig so frisch wie möglich einfrieren

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Hefeteig so frisch wie möglich eingefroren wird. So bleibt dieser nämlich über einen maximalen Zeitraum haltbar.

Befand sich der Hefeteig hingegen schon seit einigen Tagen im Kühlschrank, so eignet sich dieser nicht mehr zum Einführen, da die Haltbarkeit von diesem im Tiefkühler deutlich kürzer ausfallen würde. Außerdem verändert sich die Konsistenz von Hefeteig, welcher schon einige Tage alt ist, stark.

Hefeteig luftdicht verpacken

Vor dem Einfrieren ist es besonders wichtig, den Hefeteig luftdicht zu verpacken, damit sich auf diesem keinen Gefrierbrand bilden kann. Eine luftdichte Verpackung schützt aber auch vor dem Kontakt mit Bakterien und Keimen sowie mit anderen Lebensmitteln, welche sich im Tiefkühler befinden.

Besonders gut eignet sich zum Einfrieren von Hefeteig ein Gefrierbeutel mit Zipperverschluss. Alternativ kann natürlich auch auf eine Gefrierdose zurückgegriffen werden, sofern diese luftdicht verschließbar ist.

Tipp: Hefeteig in kleinen Portionen einfrieren

Es kann grundsätzlich empfohlen werden, Hefeteig in kleinen Portionen einzufrieren, wer sich dieser somit auch in Portionen aus dem Tiefkühler entnehmen lässt.

Außerdem lässt sich der Teig aber auch schneller auftauen, wenn dieser in kleinen Portionen eingefroren wurde.

Darüber hinaus muss nicht der gesamte Teig aufgetaut werden, sofern Hefeteig zum Backen benötigt wird.

Stets bei -18 °C einfrieren

Eingefroren werden sollte Hefeteig stets bei einer Temperatur von -18 °C, da sich der Teig bei einer solchen Temperatur am längsten im Tiefkühler hält. Bei einer höheren Temperatur hingegen würde der Hefeteig deutlich schneller schlecht werden und zudem seine Konsistenz verändern.

Nach dem Auftauen wäre dieser somit nicht mehr zum Backen geeignet beziehungsweise hätte nicht mehr den gleichen Effekt wie ein frischer Hefeteig.

Eingefrorener Hefeteig bleibt 6 Monate haltbar

Wurde der Hefeteig eingefroren, so bleibt dieser über einen Zeitraum von rund 6 Monaten haltbar. Länger sollte der Hefeteig aber unter keinen Umständen im Tiefkühler gelassen werden, denn sonst verändert dieser seine Konsistenz und bildet meist auch einen Gefrierbrand.

Somit wäre dieser nicht mehr zum Backen nach dem Auftauen geeignet. Je eher der Hefeteig aufgetaut und zum Backen verwendet wird, desto frischer sind grundsätzlich die Backwaren.

Hefeteig auftauen: Über Nacht im Kühlschrank oder bei Zimmertemperaturen

Soll der Hefeteig aufgetaut werden, so kommen dazu 2 Optionen in Frage: Zum einen kann der Hefeteig über Nacht in den Kühlschrank gegeben werden, sodass ein besonders schonendes Auftauen ermöglicht wird.

Zum anderen kann dieser aber auch in einer Schüssel platziert werden, mit einem Tuch abgedeckt werden und bei Zimmertemperatur aufgetaut werden lassen. Nach dem Auftauen sollte der Hefeteig dann gehen gelassen werden und anschließend weiterverarbeitet werden.