Haltbarkeit einer Ananas – ist sie schlecht oder abgelaufen?

Ananas sind die vielleicht beliebtesten exotischen Früchte. Sie sind auch in beinahe jedem Supermarkt und Diskonter erhältlich. Doch wie erkannt man, ob es sich um richtig gute und reife Früchte handelt? Wie merkt man, dass die Früchte nicht mehr frisch sind? Mit diesem Thema und der Ananas generell werden wir uns in diesem Artikel befassen.

Woran erkennt man, dass die Ananas gut oder schlecht ist?

Die reife Ananas ist goldgelb bis hellbraun und duftet intensiv süßlich. Bei einer reifen Ananas lassen sich die mittleren Blätter des Strunks auch sehr leicht herausziehen.

Ist die Ananas schon sehr reif, dann ist die Farbe meist dunkelbraun. Die Blätter des Strunks fallen beinahe von selbst ab. Auch am Geruch kann man erkennen, dass eine Ananas verdorben ist. Sie riecht dann sehr säuerlich und erinnert dezent an saure Milch.

Auch sollten der untere Strunk und die Blätter des oberen Strunks gut begutachtet werden. Hier bildet sich zuerst Schimmel. Hat eine Ananas bereits Schimmel gebildet oder riecht sie unangenehm säuerlich, so sollte sie nicht mehr verzehrt werden.

Wie lange ist die Ananas haltbar?

Eine Ananas ist bei Zimmertemperatur etwa eine Woche haltbar. Eine bereits aufgeschnittene Ananas sollte nur im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die ganze, ungeschälte Ananas darf jedoch nie unter 7° Celsius gelagert werden, da die Frucht Kälte nicht gut verträgt.

Zudem sollten Ananas immer vorsichtig gelagert werden, da die Früchte, auch wenn die Schale dick und robust wirkt, druckempfindlich ist. An den eingedrückten Stellen kann die Tropenfrucht schnell schlecht und faulig werden.

Wie kann man die Haltbarkeit der Ananas verlängern?

Ananas reifen nicht nach und sollten immer bei Zimmertemperatur gelagert werden. Optimal sind Temperaturen um die 20° Celsius. Die aufgeschnittenen Ananas sollten niemals in Alufolie verpackt werden. Die Säure oxidiert mit der Folie und es entsteht ein eigenartiger Geschmack.

Am besten werden aufgeschnittene Ananas in Tupperdosen im Kühlschrank aufbewahrt. So können sie auch nach einigen Tagen noch verzehrt werden.

Wie schmeckt eine verdorbene Ananas?

Eine verdorbene Ananas hat einen markanten Geschmack nach Milchsäure. Zudem erkennt man die schlechte Ananas an den braunen und matschigen Stellen. Schmeckt die Ananas nicht fein und angenehm süß-säuerlich, so sollten Sie die Finger davon lassen.

Auch wenn die Farbe des Fruchtfleischs nicht mehr hellgelb ist, so ist sie besser nicht mehr zum Verzehr zu verwenden. Auch Schimmel ist ein Zeichen dafür, dass die Ananas nicht mehr zu essen ist.

Was passiert, wenn man die verdorbene Ananas gegessen hat? Symptome

Eine verdorbene Ananas ist nicht giftig, sie schmeckt aber einfach nicht gut. Wurde unbemerkt eine verdorbene Ananas konsumiert, so kann es zu Bauchschmerzen und Durchfall kommen.

In seltenen Fällen können Sie sich auch übergeben. Generell aber wird bereits beim ersten Bissen bemerkt, dass die Frucht nicht mehr gut ist.

Was sollte man machen, wenn man die schlechte Ananas gegessen hat?

Da die verdorbene Ananas nicht giftig ist, muss mit keinen Konsequenzen gerechnet werden. Wenn Sie durch eine verdorbene Ananas den Magen übersäuert haben, kann ein Glas Natronwasser helfen.

Wenn Sie Durchfall bekommen, können Sie eine Aktivkohle-Tablette einnehmen. Falls Ihnen von der Ananas übel wird, essen Sie am besten etwas Zwieback oder trockenes Brot. Dies dürfte reichen, um die Säure aufzusaugen und den unangenehmen Geschmack zu übertünchen.

Inhaltsstoffe der Ananas

Die Ananas zählt zu den sogenannten Bromeliengewächsen. Sie ist eine süß-säuerliche, tropische Frucht, die sowohl frisch, aber auch gerne in Konserven oder als Saft in den Handel kommt.

Die Ananas ist für ihr bestimmtes Enzym bekannt, das Bromelain. Dieses ist nicht nur entzündungshemmend, sondern soll auch den Stoffwechsel ankurbeln. Daher wird die Ananas gerne auch als Schlankheitsfrucht angepriesen.

Zudem hat die Tropenfrucht au 100 Gramm auch nur 55 Kalorien. Die Ananas ist reich an Vitamin C, Folsäure, Betacarotin, Vitamin B1, B2 und B6. Sie enthält viel Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Zink.

Da die Ananas aus Südamerika, Asien und auch Afrika importiert wird, hat die Frucht heutzutage das ganze Jahr hindurch Saison. Generell kommen die Früchte in gut gereiftem Zustand in den Handel. Dennoch ist es nicht uninteressant zu wissen, woran man eine reife und auch eine verdorbene Ananas erkennen kann.