Haselnüsse schlecht & abgelaufen? Alles zur Haltbarkeit

Haselnüsse kennen wir vor allem getrocknet. Aber auch frische Haselnüsse, direkt vom Strauch, schmecken ganz ausgezeichnet. Worauf man bei der Haltbarkeit dieser Nüsse achten sollte, wollen wir in diesem Artikel genauer betrachten.

Wie lange ist die Haselnuss normalerweise haltbar?

Getrocknete Haselnüsse sind trocken, sauber und dunkel gelagert für etwas ein Jahr haltbar.

Woran erkennt man, dass Haselnüsse abgelaufen oder schlecht sind?

Optisch erkennt man anhand von Schimmel, ob die Haselnüsse schlecht sind. Sobald sich Schimmel auf den Nüssen gebildet hat, dürfen diese nicht mehr verzehrt werden. Zu Schimmel kommt es, wenn die Nüsse zu feucht gelagert wurden.

Wer ungeschälte, getrocknete Haselnüsse kauft, der kann die sogenannte Schüttelprobe machen. Wenn die Haselnüsse in der Verpackung und in der Schale klackern, dann bedeutet dies, dass die Nüsse bereits ausgetrocknet und somit alt sind.

Auch wenn die Schalen bereits sehr fettig und speckig glänzen, ist dies ein Hinweis darauf, dass es sich um relativ alte Haselnüsse handelt. Das Fett der Nüsse ist bereits ausgetreten und ist in den meisten Fällen auch bereits ranzig.

Wenn Sie zu Hause geschälte Haselnüsse aufbewahrt haben, egal ob in einer luftdicht verschlossenen Box oder der Originaltüte, so sollten sie vor der Verwendung daran riechen. Ranzige Nüsse erkennt man an einem sehr intensiven Geruch.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, probieren Sie vor der Verwendung unbedingt eine Nuss. Wenn sie ranzig und schlecht ist, hat sie einen sehr unangenehmen seifigen Geschmack. Ranzige Haselnüsse können den gesamten Kuchen verderben.

Wie kann man die Haltbarkeit von Haselnüssen verlängern? Tipps & Tricks

Haselnüsse in der Schale sollten in Holzkisten oder Netzen aufbewahrt werden. Sie müssen zwingend trocken, dunkel und sauber aufbewahrt werden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit bei der Lagerung kann zu Schimmelpilzen führen.

Nüsse können auch tadellos eingefroren werden. Sowohl frische Haselnüsse als auch getrocknete Haselnüsse eignen sich zum Einfrieren. Sie sollten aber unbedingt zuvor geschält werden.

Wie schmeckt die abgelaufene Haselnuss?

Die abgelaufene, schlechte Haselnuss schmeckt ranzig und hat ein sehr seifiges, unangenehmes Aroma. Wenn Sie bereits einen Schimmelpilz an den Nüssen erkennen können, sollten Sie die Nüsse nicht mehr probieren.

Diese sind definitiv schlecht. Durch die Schimmelpilze an den Nüssen können Aflatoxine entstehen. Diese wirken sich negativ auf die Leber und die Nieren aus und können auch krebsfördernd sein.

Was passiert, wenn man das abgelaufene Haselnüsse gegessen hat? Symptome

Von einer schlechten Nuss wird man nicht sofort krank. Es kann jedoch zu Übelkeit und Durchfall führen. Wenn Ihnen nach dem Verzehr schlecht wird, halten Sie das Erbrechen am besten nicht zurück.

Sie sollten jedoch nicht über einen langen Zeitraum verdorbene Haselnüsse essen, es könnten Erkrankungen der Niere und der Leber auftreten. Bei einem einzigen Verzehr kommt es jedoch im schlimmsten Fall zu einer Magen-Darm-Verstimmungen, die sich in der Regel schnell wieder legt.

Woraus bestehen Haselnüsse – Inhaltsstoffe

Nüsse zählen zu den fetten Lebensmittel. Auch Haselnüsse bestehen zu 60% aus ungesättigten Fettsäuren. Zudem bestehen diese Nüsse aus etwa 12% pflanzlichen Eiweißen. Die Haselnüsse sind zudem reich an Vitamin A, B1, B2, C und Vitamin E.

Auch bieten die Nüsse viel Eisen, Kalium und Kalzium und liefern wertvolle Ballaststoffe. Auch wenn die Haselnüsse mit 693 Kalorien auf 100 Gramm nicht zu den leichten Lebensmittel zählen, so sind sie dennoch sehr gesund.

Da diese Nüsse jedoch einen so hohen Fettgehalt aufweisen, können sie bei falscher Lagerung schnell ranzig werden. Daher ist es immer wichtig, die Haselnüsse trocken und kühl zu lagern.