Honig für Katzen ist höchstens in kleinen Mengen erlaubt

Dürfen Katzen Honig essen? Honig ist eine köstliche Leckerei für Katzen und enthält reichlich Antioxidantien, die auch den kleinen Samtpfoten zugute kommen. Dennoch ersetzt Honig kein Katzenfutter und beinhaltet grundsätzlich auch viel zu viel Zucker für Katzen. In sehr kleinen Mengen ist die Fütterung von Honig in Ordnung, aber nicht ratsam.

Ist Honig gesund für Katzen?

Honig beinhaltet Nährstoffe wie Antioxidantien. Eine Besonderheit ist die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Obendrein wird dem Lebensmittel eine antiallergene Wirkung nachgesagt. Bestimmte Honigsorten werden daher als Naturheilmittel verwendet.

Grundsätzlich beinhaltet Honig zwar gesundheitsfördernde Eigenschaften, die auch für Katzen gesund sind. Dennoch ist Honig kein Lebensmittel, das für Katzen als Naturheilmittel geeignet ist.

Der hohe Zuckergehalt ist ein wesentlicher Grund dafür. Zweifellos enthält Honig keine giftigen Bestandteile, ist allerdings nur als gelegentlicher Leckerbissen gesund für Katzen. Samtpfoten mit Diabetes oder Übergewicht sollten das Lebensmittel nicht verköstigen. Auch für junge Kitten sind andere Leckereien viel besser verträglich.

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Honig ist ungesund für die Zähne von Katzen

Die süsse Leckerei ist nicht gut für die Zähne von Katzen. Honig enthält sehr viel Zucker und klebt an den Zähnen. Vermehrter Zahnstein sind eine der Folgen, auch wenn es Zahnpflegemittel für Katzen gibt.

Daraufhin können weitere Zahnprobleme auftreten, die sogar zum Zahnverlust führen können. Isst eine Katze regelmäßig Honig, so lassen sich Zahnprobleme kaum vermeiden. Allein aus diesem Grund ist die tägliche Fütterung auf keinen Fall gut.

Hinweis: Es gibt spezielle Zahnhygiene-Leckereien für Katzen im Handel. Ideal ist es, zum Beispiel Zahnhygiene-Kaustangen nach der Honig-Fütterung zu füttern. Dadurch lassen sich auf einer einfachen Weise Zahnprobleme wirksam vorbeugen.

Letzte Aktualisierung: 18.10.2021 / * Werbelink / Bildquelle: Amazon

Honig als Hautpflege für Katzen verwenden

Honig gilt als wahres Wundermittel gegen Bakterien und wirkt entzündungshemmend. Daher eignet sich Honig durchaus als natürliches Desinfektionsmittel. Es ist jedoch nicht ratsam, Honig als Hautpflege bei einer Katze zu verwenden.

Der süsse Geschmack von Honig ist bei Samtpfoten oft besonders beliebt und sie werden daran schlecken. Dies ist allerdings bei Hautirritationen oder gar kleinen, oberflächlichen Wunden absolut schädlich. Dadurch kann sich erst recht ein großer Entzündungsherd bilden.

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Das Hausmittel als natürliche Desinfektion zu verwenden, ist nicht sonderlich ratsam. Besser ist es, klassische Produkte, desinfizierende Wundpflegecremes oder sonstige Hautpflegemittel speziell für Katzen zu verwenden.

Ein Tierarztbesuch kann zudem Schlimmeres verhindern. Besonders bei offenen Wunden oder Hautekzemen ist eine tierärztliche Versorgung wichtig.

Wie viel Honig darf meine Katze essen?

Auf eine tägliche Fütterung von Honig sollten Sie unbedingt verzichten. Es ist jedoch nichts dagegen einzuwenden, wenn Ihre Katze ab und zu etwas Honig nascht. Schliesslich sind keine Inhaltsstoffe im Honig enthalten, die in irgend einer Form giftig sind.

Ein Teelöffel Honig ist unbedenklich. Kranke, junge oder alte Katzen dürfen keinen Honig essen. Da das Lebensmittel eine Art Energiebooster und Zuckerquelle ist, so kann sich die Kost negativ auf den Gesundheitszustand auswirken.

Was Sie tun können, wenn Ihre Katze zu viel Honig gegessen hat

Hat Ihr Stubentiger aus Versehen zu viel Honig gegessen, ist es prinzipiell nicht schlimm. Die Inhaltsstoffe sind auch in größeren Mengen nicht schädlich für Katzen. Meistens wird die Kost ohne Beschwerden verdaut und dem Kätzchen ist nichts anzumerken.

Der hohe Zuckergehalt kann allerdings zu gesundheitlichen Problemen führen, die unter Umständen tierärztlich behandelt werden müssen:

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Bemerken Sie zum Beispiel Symptome wie

  • häufiges Urin ausscheiden
  • Ruhelosigkeit
  • Hohe Futteraufnahme
  • Sehr häufiges trinken
  • Müdigkeit
  • Schwäche

..so sollten Sie unbedingt eine Tierarztpraxis konsultieren. Ein akuter, überhöhter Blutzuckerwert (Hyperglykämie) verursacht zwar in der Regel keine bleibenden Gesundheitsprobleme, muss allerdings tierärztlich behandelt werden.

Meistens geschieht dies mit der Gabe von Insulin. Sobald der Blutzuckerwert wieder etwas gesunken ist, wird es Ihrem Kätzchen schon viel besser gehen. Wird ein sehr hoher Blutzuckerwert nicht behandelt, so kann der Stubentiger ins Koma fallen.

Besonders auch, wenn bei Ihrem Stubentiger eine Erkrankung wie Diabetes diagnostiziert wurde, ist Vorsicht geboten. Rufen Sie in diesem Fall unbedingt bei Ihrer Tierarztpraxis an, um die Vorgehensweise bezüglich der Insulingabe abzuklären.

Was Sie Ihrer Katze als Honig-Alternative füttern können

Es gibt viel bessere Leckerli-Alternativen als Bienenhonig zu füttern. Im Tierfachmarkt sind zum Beispiel Trinkfläschchen erhältlich, die reichlich Energie liefern. Auch bestimmte Futtermittel sind wahre Energiebooster und können ganz dem Bedarf angepasst werden.

Zudem gibt es tolle Rezepte für Leckereien. Häufig wird Honig als Zutat beigemischt, was viel bekömmlicher ist als das Lebensmittel pur zu füttern. Es ist also empfehlenswert, auf die Fütterung von Honig zu verzichten oder den Honig lediglich als Zutat zu verwenden.