Algen für Katzen – erlaubt oder giftig?

Dürfen Katzen Algen essen? Katzen dürfen bestimmte Algen essen. Doch nicht alle Algen sind in jeder Form verträglich und gesund für Katzen. Zu den für deine Katze giftigen Algen zählt beispielsweise die Blaualge.

Wer seiner Katze mit Algen etwas Gutes tun möchte, kann zum Beispiel Seealgen, Chlorella oder Spirulina als Nahrungsergänzung füttern. Die verschiedenen Algen gelten auch als Futterergänzung für alte oder chronisch kranke Tiere und können auch präventiv (vorsorglich) gefüttert werden.

Des Weiteren gibt es spezielles Algenkalk für Katzen, der ein wahrer Calciumlieferant für die Samtpfoten ist.

Wirkung der diversen Algenarten auf Katzen

Seealgen

Seealgen als Seealgenpulver für Katzen gleicht einen fütterungsbedingten Jodmangel aus und ist besonders ergiebig. Seealgen sind außerdem reich an wichtigen Mineralien wie Kalium und Natrium.

Spirulina

Als eine Art Probiotikum in Pulverform wirkt Spirulina antiviral, antibakteriell und entzündungshemmend. Zudem wirkt sich das Algenpulver positiv auf den Magen-und Darmtrakt aus und trägt zu einem gesunden Immunsystem bei.

Chlorella

Die Algenart Chlorella ist besonders mineral- und vitaminreich. Ebenso gilt sie als Quelle für mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Aminosäuren und besitzt einen hohen Proteingehalt.

Sie wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und wirkt antioxidativ.

Welche Algen sind für Katzen giftig?

Die Algenfütterung gestaltet sich nicht sonderlich schwierig, sofern spezielles Algenpulver für Katzen gefüttert wird. Frische Algen sind nicht zu empfehlen, da die Blaualge giftige Stoffe enthält.

Hinweis: Es ist besondere Vorsicht geboten, denn die hochgiftige Blaualge kann lebensbedrohliche Vergiftungen hervorrufen.

Hunde sind im Gegensatz zu Katzen einem höheren Risiko ausgesetzt, da sie durchaus im See baden. Befinden sich darin Blaualgen und das Tier erwischt zu viel davon, ist schnelle tierärztliche Hilfe erforderlich.

Katzen sind eigentlich keine Wasserratten, sollten aber auch nicht an Blaualgen gelangen.

Bemerken Sie ein Unwohlsein bei Ihrer Katze und sind sich nicht sicher, ob sie giftige, frische Algen gefressen hat, dann sollten Sie umgehend einen Tierarzt konsultieren.

Viele Katzen mögen Algen

Die speziellen Ergänzungsfuttermittel aus Algen werden von Katzen häufig sehr gerne gefressen. Algen besitzen grundsätzlich den Geruch und Geschmack nach Fisch, wodurch Stubentiger das gesunde Extra gerne fressen.

Diese Mengen an Algen dürfen Katzen gefüttert werden

Frische Algen sind tabu für Katzen, da die Algenarten untereinander durchaus schwer zu unterscheiden sind. Algen als Nahrungsergänzung zu füttern ist hingegen leicht zu bewältigen.

Auf den Verpackungen sind zudem Fütterungshinweise aufgedruckt, welche die Menge vorgeben. Ist Ihr Stubentiger erkrankt oder Sie haben sonstige Fragen zur Fütterung, können Sie auch vorher Rücksprache mit Ihrem Tierarzt halten. Grundsätzlich bietet die Fütterung von Algen jedoch eine nährstoffreiche Basis und ist für alle Katzen geeignet.