Frühlingszwiebeln einfrieren & auftauen

Kann man Frühlingszwiebeln einfrieren? Frisch geerntete Frühlingszwiebeln lassen sich gut Einfrieren und bleiben im Tiefkühler bis zu 6 Monate haltbar. Je nach Bedarf können diese im Voraus klein gehackt und anschließend luftdicht verpackt werden.

Es ist außerdem darauf zu achten, die Frühlingszwiebeln vor dem Einfrieren noch vorzufrieren, damit diese nicht zusammenkleben.

Frühlingszwiebeln am besten frisch einfrieren

Am besten sollten Frühlingszwiebeln im frischen Zustand eingefroren werden, damit diese auch einen frischen Geschmack beibehalten.

Gleiches gilt natürlich auch für die frische Konsistenz von denen Frühlingszwiebeln.

Daher sollten diese bestenfalls direkt nach der Ernte oder nach dem Kauf in den Tiefkühler gegeben werden.

Zunächst unter kaltem Leitungswasser abwaschen und abtrocknen

Bevor die Frühlingszwiebeln jedoch eingefroren werden können, sollten diese noch von allen Verschmutzungen befreit werden, welche sich möglicherweise an diesen befinden.

Dazu werden diese unter kaltem Leitungswasser vorsichtig abgewaschen. Anschließend werden diese behutsam abgetrocknet.

Frühlingszwiebeln vor dem Einfrieren kleinschneiden

Nun ist es empfehlenswert, die Frühlingszwiebeln kleinzuhacken oder kleinzuschneiden. So lassen sich diese nämlich später deutlich einfacher weiterverarbeiten und müssen nicht noch nach dem Auftauen kleingehackt oder kleingeschnitten werden.

In welcher Form die Frühlingszwiebeln zerkleinert werden, hängt von den persönlichen Präferenzen ab.

Frühlingszwiebeln vorfrieren, damit diese nicht zusammenkleben

Die zerkleinerten Frühlingszwiebeln sollten als Nächstes vorgefroren werden, denn so können diese später in ihrer luftdichten Verpackung nicht zusammenkleben.

Dadurch lassen sich diese natürlich auch deutlich einfacher sowie in kleinen Portionen aus dem Tiefkühler entnehmen.

Zum Vorfrieren werden diese einfach auf einem Backblech verteilt und dann über Nacht in den Tiefkühler gegeben.

Auf eine luftdichte Verpackung achten

Vor dem Einfrieren sollten die Frühlingszwiebeln noch luftdicht verpackt werden, damit sich kein Gefrierbrand auf diesen bilden kann und damit diese nicht mit anderen Lebensmitteln im Tiefkühler in den Kontakt kommen, denn dies kann durchaus die Haltbarkeit verkürzen.

Am einfachsten lässt sich das Gemüse in einem Gefrierbeutel verpacken, aus welchem die überflüssige Luft gestrichen wird.

Auch in einer Gefrierdose kann dieses natürlich verpackt werden, wobei die Luftkammer in dieser möglichst klein ausfallen sollte.

Bessere Alternative: Frühlingszwiebeln vakuumieren

Noch besser können Frühlingszwiebeln in einer Vakuumverpackung verpackt werden. Unter einem Vakuum bleiben diese nämlich noch länger haltbar und behalten ihren intensiven Geschmack bei.

Das liegt daran, dass die Frühlingszwiebeln in einer Vakuumverpackung nicht mehr Sauerstoff in den Kontakt kommen können.

Bei -18 °C einfrieren

Nun sollten die Frühlingszwiebeln in den Tiefkühler gegeben werden. Hier sollte auf eine Gefriertemperatur von -18 °C geachtet werden.

Bei einer höheren Gefriertemperatur halten sich die Frühlingszwiebeln wiederum nicht lange.

Tiefgefrorene Frühlingszwiebeln sind 6 Monate haltbar

Die Haltbarkeit von tiefgefrorenen Frühlingszwiebeln beläuft sich auf rund 6 Monate. In einer Vakuumverpackung bleiben diese durchaus auch noch etwas länger haltbar.

Frühlingszwiebeln auftauen: Schonend oder sofort weiterverarbeiten

Sollen die Frühlingszwiebeln aufgetaut werden, so können diese zum einen schonend über Nacht im Kühlschrank aufgetaut werden.

Diese Methode ist empfehlenswert, wenn die Zwiebeln roh weiterverarbeitet werden sollen.

Zum anderen können die Frühlingszwiebeln aber auch direkt im gefrorenen Zustand weiterverarbeitet werden, wenn diese zum Kochen verwendet werden sollen.