Haltbarkeit & Lagerung von Karotten

Karotten sind leicht zu lagern und halten sich gut! Im Kühlschrank kann das Wurzelgemüse rund fünf Tage aufbewahrt werden. Zudem lässt sich die Haltbarkeit leicht verlängern!

Wie lange sind Karotten haltbar?

Für die Haltbarkeit von Karotten ist ein kühler Ort und wenig Sonnenlicht wichtig. Das Gemüsefach im Kühlschrank ist ideal, um Möhren darin aufzubewahren und sie sind dort rund fünf Tage haltbar.

Praktisch ist, wenn sie die Karotten zudem in einer dichten Plastikbox aufbewahren.

Wichtig ist, wie der Zustand der Karotten beim Einkauf war. Haben die Möhren bereits schon leicht an Feuchtigkeit verloren, verkürzt sich die Haltbarkeit auf rund zwei Tage.

Wie kann die Haltbarkeit von Karotten verlängert werden?

Die Haltbarkeit von Karotten lässt sich leicht verlängern. Dazu werden die Möhren in ein feuchtes Tuch eingewickelt. Ideal ist ein Baumwolltuch, welches aber nicht nass sein darf. Somit bleibt die Feuchtigkeit erhalten und die Karotten trocknen nicht so schnell aus.

Das Resultat ist, dass die Karotten im Kühlschrank noch länger knackig frisch bleiben.

Tipp: Frische Bundmöhren sehen zwar besonders ansprechend aus, verlieren allerdings schnell an Feuchtigkeit. Das Grün der Karotten sollten Sie vor der Lagerung entfernen. Ansonsten werden Bundmöhren sehr schnell runzelig.

Auf was muss ich bei der Lagerung von Karotten achten?

Bewahren Sie Karotten immer ohne Plastikverpackung auf. Ansonsten kann sich sehr schnell Schwitzwasser bilden und die Rüben bekommen rasch faulige Stellen. Ideal ist es, wenn das Wurzelgemüse ganz ohne Verpackung gelagert wird.

Lose Karotten lassen sich sehr gut aufeinander legen, sollte es sich nicht um eine gar so große Portion handeln. Ebenso sollte für für die Lagerung die Schale unbedingt an den Möhren bleiben.

Wenn Sie einen leckeren Karottensalat kreieren möchten, dann ist ein unmittelbarer Verzehr zu empfehlen. Daher sollten Sie den Salat erst kurz vor dem Servieren vorbereiten. Schließlich halten sich nur ganze und ungeschälte Karotten besonders gut.

Was tun gegen weiche Karotten?

Weiche Karotten lassen sich wieder mit Feuchtigkeit auffüllen! Vorausgesetzt ist, dass die Karotten noch genießbar sind. Das heißt, ein Bund Rüben mit braunen oder schwarzen Flecken ist für den Verzehr tabu.

Legen Sie weich gewordene Karotten in einen Topf kaltes Wasser. Etwas Geduld muss allerdings sein. Schließlich brauchen weiche Karotten ein paar Stunden Zeit, um Flüssigkeit zu tanken.

Das Ergebnis sind knackige Karotten, die mit Feuchtigkeit gefüllt sind. Sie schmecken fast so gut wie ganz frische Exemplare, halten allerdings nicht mehr so lange.

Kann man Karotten einfrieren?

Karotten lassen sich für einen Zeitraum von 2-4 Monaten sehr gut einfrieren. Ideal ist diese Lagerung dann, wenn die Rüben nach dem Auftauen in der Küche weiterverarbeitet werden.

Es ist sehr gut möglich, Karotten ohne Schale und in Scheiben einzufrieren. Selbstverständlich gilt dies auch für Möhrenwürfel und Möhrenstifte. Somit können Sie die Haltbarkeit verlängern und gleichzeitig bereits die Weiterverarbeitung vorbereiten.

Wichtig ist, vorab die Endstücke und das Grün zu entfernen. Zudem sollten Sie die Rüben sanft von Erde und Schmutz befreien. Ideal ist es, wenn Sie die Karotten in kleine Gefrierbeutel verpacken.

Kleine Portionen halten sich besser, da ansonsten zu viel Gewicht auf den Rüben lastet.

Wie werden Karotten blanchiert?

Das Blanchieren ist dann zu empfehlen, wenn Sie die Karotten einfrieren möchten. Schließlich werden durch die sogenannten Wechselbäder bestimmte Enzyme vernichtet. Dadurch bleibt das Wurzelgemüse länger haltbar.

Dafür bereiten Sie einen Kochtopf mit Eiswasser vor. Es reicht vollkommen aus, kaltes Wasser gefüllt mit Eiswürfeln bereitzustellen. Nebenbei bringen Sie einen weiteren Topf mit Wasser zum kochen.

Zuerst werden die Rüben für rund zwei Minuten in das heiße Wasser gegeben, daraufhin werden diese für einen kurzen Moment in das Eiswasser getaucht. Ein Abkühlen zwischen den Wechselbädern ist nicht erforderlich. Passend ist, wenn Sie die Karotten lediglich kurz in einen Sieb geben.

An was erkenne ich frische Karotten?

Karotten haben einen leichten und besonders angenehmen Eigengeruch. Bei Rüben vom Gemüsemarkt kann der Geruch etwas erdig sein, da diese oft direkt von der Ernte stammen und nicht gesäubert sind.

Darauf zu achten ist, dass die Karotten knackig und prall sind und sich nicht biegen lassen. Das Orange der Rüben ist kräftig und eher matt. Befindet sich das Grün noch an den Karotten, ist dies ebenfalls voller Feuchtigkeit.

Was deutet auf verdorbene Karotten hin?

Verdorbenes und schlechtes Wurzelgemüse ist relativ leicht zu erkennen. Zunächst verlieren die Karotten an Flüssigkeit und werden runzelig und weich. Daraufhin bilden sich auf den Karotten sehr schnell dunkle Stellen und sie beginnen zu faulen.

Schwarze, matschige und klebrige Karotten sind bereits verdorben und gehören umgehend entsorgt. Karotten mit Druckstellen fangen zudem viel schneller zu schimmeln an als knackfrische Exemplare.

Ein Frischemangel von Bundmöhren erkennt man sehr gut am Grün. Ist das Grünzeug der Rüben schlapp und kraftlos, so sind die Möhren zwar noch gut zum Verzehr geeignet, jedoch nicht mehr absolut frisch.

Welche Inhaltsstoffe sind in Karotten enthalten?

Karotten besitzen ihre satte orange Farbe nicht umsonst, denn diese haben sie den Carotinoiden zu verdanken. Demnach ist eine üppige Menge Beta-Carotin in Karotten enthalten.

Damit nicht genug: Karotten beinhalten zudem eine mäßige Menge Kalzium, Phosphor und Kalium. Nebenbei einen kleinen Anteil Zink, Magnesium und Eisen.