Warum Katzen nur kleine Mengen Melone essen sollten

Dürfen Katzen Melone essen? Eigentlich spricht nichts dagegen, wenn Katzen ab und zu Melone essen. Ganz gleich, ob es sich um Wassermelone oder Honigmelone handelt. Schließlich sind keine Inhaltsstoffe enthalten, die für Katzen schädlich sind.

Dennoch ist Vorsicht geboten, denn manche Katzen können von der ungewohnten Kosten Magenverstimmungen bekommen.

Melonen sollten nicht auf dem täglichen Speiseplan einer Katzen stehen, aber sind keinesfalls giftig für Katzen. Sie enthalten sogar reichlich Mineralien und Vitamine, die auch den kleinen Samtpfoten zugute kommen.

Melonen sind keine Zitrusfrüchte und daher viel besser bekömmlich als beispielsweise Orangen, die Katzen nicht essen sollten.

Jedoch sind auch Melonen ein Lebensmittel, das nicht alle Katzen gut vertragen und es sind auch nur sehr kleine Mengen ratsam. Wer sich unsicher ist, sollte dem Stubentiger besser keine Melonen füttern.

Melonen besitzen einen hohen Wassergehalt, wodurch auch Katzen Flüssigkeit dadurch aufnehmen. Dennoch enthalten auch Melonen Fruchtzucker, was wiederum Katzen nur in kleinen Mengen vertragen.

Eine tägliche Futterbeilage ist ein Stück Melone daher nicht, es spricht in der Regel jedoch auch nichts dagegen, wenn Ihre Katze ab und zu ein kleines Stück Melone isst oder aus Versehen gegessen hat.

Welche Nährstoffe in Melonen enthalten sind

Es kommt ganz auf die jeweilige Sorte an, was in Melonen enthalten ist. Wassermelonen besitzen wohl den größten Wassergehalt und sind trotzdem nährstoffreich.

Zucker ist in Wassermelonen relativ wenig enthalten, wodurch sie sich im Gesamten auch wunderbar als Diät-Lebensmittel eignen.

Melonen gehören zu den Kürbisgewächsen und enthalten reichlich Carotinoide. Je nach Sorte der Melone ist außerdem Vitamin C, Vitamin B6 und B1, Natrium, Kalium, Magnesium und Eisen enthalten. In Melonen sind Nährstoffe enthalten, die auch Katzen guttun.

Wie Sie Melone füttern können

Die Menge darf nicht zu üppig sein. Ebenso sollte die Melone geschält und die Kerne entnommen werden. Eine Art kleiner Schnitz einer Melone, so etwa Daumengröße, ist in Ordnung und können Katzen in der Regel auch gut verdauen.

Bei Wassermelonen sollten ebenso die Kerne entnommen werden. Praktischerweise gibt es Wassermelonen, die fast keine Kerne haben, wodurch das mühsame Entkernen entfällt.

Grundsätzlich können die Kerne einer Wassermelone mitgegessen werden. Katzen können sich jedoch daran verschlucken, daher sollten nur entkernte Melonen gefüttert werden.

Übrigens können Sie auch die helle Schicht unter der Schale der Wassermelone füttern. Nur die grüne, äußere Schale ist nicht genießbar und dürfen auch Katzen nicht bekommen.

Deswegen ist Melone keine Nährstoffquelle für Katzen

Wer Melone wegen der Vitamine und Mineralien füttern möchte, sollte unbedingt auf andere Lebensmittel oder spezielle Zusatzfuttermittel zurückgreifen.

Schließlich müsste eine relativ große Melonen-Menge gefüttert werden und regelmäßig, damit die Katze jene Vitamine und Mineralien bekommt, die sie braucht. Besonders dann, wenn ein Nährstoffmangel besteht.

Im Katzenfutter sind in der Regel alle Nährstoffe enthalten, die eine Katze für ein gesundes Leben braucht. Ist hingegen die Gabe von bestimmten Mineralien und Vitaminen angeraten, dann sollten sie als Spezialfuttermittel gefüttert werden. Melonen eignen sich für Katzen nicht dafür.

Was Sie tun können, wenn Ihre Katze zu viel Melone gegessen hat

Hat ihre Katze aus Versehen zu viel Melone erwischt, ist das eigentlich nicht weiters schlimm. Die ungewohnte Kost ist auch in größeren Mengen nicht schädlich für Katzen.

Da Melonen zudem einen sehr großen Wasseranteil besitzen, so relativiert sich eine große Futtermenge auch wieder.

Jedoch sollten Sie Ihr Kätzchen die nächsten 24 Stunden unter Aufsicht haben beziehungsweise nicht ins Freie lassen. Melonen in großen Mengen können beispielsweise Durchfall, Übelkeit und Erbrechen verursachen.

Leichte Verdauungsprobleme sollten innerhalb einer kurzen Zeit wieder abklingen. Kommen Schmerzen hinzu oder klingen die Symptome nicht ab, so ist ein Tierarztbesuch die beste Hilfe.

Was Sie außer Melone füttern können

Statt Melone zu füttern, eignen sich auch Äpfel besonders gut.

Sie tragen zu einer guten Verdauung bei und sind zudem auch für einen Katzenmangen grundsätzlich gut zu verdauen. Idealerweise verreiben Sie einen Schnitz Apfel und vermischen diesen mit dem Futter.