Quinoa-Ersatz: Die 7 gesündesten Alternativen zum Ersetzen

Mit was kann man Quinoa ersetzen? Quinoa lässt sich bestens durch Amaranth, Buchweizen, Haferflocken, Hirse, Reis, Couscous und Gerste ersetzen.

Es handelt sich bei Quinoa um eine Pflanze, welche auf ähnliche Art und Weise wie Reis verwendet werden kann und daher in aller Regel gekocht wird.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, nachfolgend die besten Alternativen für Quinoa zusammenzustellen.

Der beste Ersatz und Alternativen für Quinoa

1. Amaranth

Aufgrund der Konsistenz und der Anwendungsmöglichkeiten stellt Amaranth eine der besten Alternativen für Quinoa dar.

Die Körner der getreideähnlichen Pflanze werden in der Regel zunächst gekocht, bevor diese weiterverarbeitet werden:

Dazu wird der Amaranth in kochendes Wasser gegeben, kurz aufgekocht und anschließend bei mittlerer Hitze für rund 20 bis 30 Minuten gegart.

Es entsteht dabei eine breiartige Masse, welche sich beispielsweise zum Zubereiten von Salaten und diversen Pfannengerichten verwenden lässt.

Auch als Topping auf Müslis lässt sich Amaranth verwenden.

Das Pseudogetreide ist glutenfrei und bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile: Unter anderem ist dieses reich an Eiweiß und Ballaststoffen.

Diverse Vitamine und Mineralien befinden sich in diesem ebenfalls.

2. Buchweizen

Als weiteres Ersatzprodukt für Quinoa kommt Buchweizen in Frage, denn dieser weist eine körnige Konsistenz auf und eignet sich aufgrund des neutralen Geschmacks für zahlreiche Zwecke.

Grundsätzlich sollte beachtet werden, dass der Buchweizen entweder eingeweicht werden muss oder gekocht werden muss, um diesen zu verzehren.

Eingeweichter Buchweizen lässt sich unter anderem als Zutat in einem Müsli oder einem Frühstücksbrei verwenden.

Gekochter Buchweizen eignet sich wiederum als Beilage zu den verschiedensten Speisen.

Grundsätzlich zeichnet sich das Pseudogetreide durch zahlreiche gesundheitliche Vorteile aus: Aufgrund der enthaltenen Vitamine und Mineralien hilft Buchweizen gegen Bluthochdruck, Diabetes und Krampfadern.

Außerdem enthält Buchweizen viele Ballaststoffe und regt daher die Verdauung effektiv an.

3. Haferflocken

Da Haferflocken Quinoa bei vielen Zwecken ersetzen können, stellen auch diese eine tolle Ersatzmöglichkeit dar.

Haferflocken können unter anderem in trockener Form als Topping auf Müslis verwendet werden. Als Garnitur auf diversen Backwaren lassen sich diese ebenfalls verwenden.

In eingeweichter oder aufgekochter Form lassen sich Haferflocken wiederum als Frühstücksbrei verwenden.

Weiterhin können die Flocken kleingemahlen werden und dann zum Backen benutzt werden.

Haferflocken zeichnen sich durch einen hohen Eiweißgehalt und Ballaststoffgehalt aus.

Zudem enthalten diese viele Antioxidantien, Vitamine und Mineralien, welche sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

4. Hirse

Hirse kommt aufgrund ihrer körnigen Konsistenz und des neutralen Geschmacks als weitere Alternative für Quinoa in Frage.

Es sollte beachtet werden, dass diese allerdings nicht in roher Form verzehrt werden darf und daher unbedingt zunächst gekocht werden sollte.

Dazu wird die Hirse erst mit heißem Wasser gewaschen, dann mit der doppelten Menge an Wasser sowie einer Prise Salz in einem Topf zum Kochen gebracht.

Nach einer Kochzeit von 5 Minuten wird der Herd ausgestellt, sodass die Hirse noch für 20 bis 30 Minuten quellen kann.

Anschließend kann die Hirse beispielsweise als Beilage serviert werden. Auch Bratlinge, eine Gemüsepfanne und viele weitere Gerichte lassen sich aus dieser zubereiten.

Des Weiteren eignet sich Hirse für süße Gerichte.

Hirse ist reich an wichtigen Mineralien und Spurenelementen wie Eisen, Kalzium, Silizium und Magnesium, sodass von dieser viele gesundheitliche Vorteile ausgehen.

Weiterhin befinden sich Vitamin A, B und E in dieser.

5. Reis

Natürlich darf auch Reis nicht auf unserer Liste der besten Alternativen für Quinoa fehlen, denn schließlich ergeben sich mit diesem zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Reis zeichnet sich zudem durch einen neutralen Geschmack und eine körnige Konsistenz aus.

Zunächst muss dieser gekocht werden: Dazu wird dieser mit der doppelten Menge an Wasser und etwas Salz in einen Topf gegeben und dann aufgekocht.

Bei mittlerer bis niedriger Hitze sollte der Reis dann so lange köcheln, bis dieser vollständig aufgequollen ist und gar ist.

Anschließend kann dieser als Beilage zu zahlreichen unterschiedlichen Speisen serviert werden.

Auch zum Zubereiten von Pfannengerichten und diversen asiatischen Gerichten ist dieser bestens geeignet.

Reis zeichnet sich durch einen niedrigen Fettgehalt aus und ist glutenfrei. Zudem weist Reis komplexe Kohlenhydrate auf, welche über einen langen Zeitraum sättigen.

6. Couscous

Wer auf der Suche nach einer Alternative für Quinoa ist, welche sich besonders schnell und unkompliziert zubereiten lässt, ist mit Couscous bestens beraten.

Dieser muss lediglich für einige Minuten in heißem Wasser aufquellen, bevor dieser weiterverwendet werden kann. Das Kochen ist somit erst gar nicht notwendig.

Der aufgequollene Couscous kann unter anderem für die Zubereiten von Pfannengerichten und Salaten verwendet werden.

Natürlich lässt sich dieser auch als simple Beilage zu den meisten Gerichten servieren.

Es sollte beachtet werden, dass Couscous nicht glutenfrei ist, da dieser aus Hartweizen hergestellt wird.

Gesundheitliche Vorteile ergeben sich aber wiederum durch den niedrigen Fettgehalt.

7. Gerste

Zu guter Letzt eignet sich Gerste als Alternative für Quinoa, denn diese weist eine ähnliche Konsistenz auf und kann mit ihrem leicht-nussigen Geschmack für zahlreiche Zwecke verwendet werden.

Jedoch sollte die Gerste vor dem Verzehr eingeweicht oder gekocht werden. Zum Einweichen wird diese über Nacht in eine Schüssel mit Wasser gegeben.

Anschließend muss diese trotzdem noch für rund 20 Minuten gekocht werden. Wird die Gerste zuvor nicht eingeweicht, so muss diese 30 bis 40 Minuten gekocht werden.

Danach kann diese als Beilage serviert werden. Als Zutat in einem Salat eignet sich diese ebenfalls gut.

Gerste ist grundsätzlich reich an Ballaststoffen, welche sich nicht nur positiv auf die Verdauung auswirken, sondern unter anderem auch den Blutzucker sowie den Cholesterinspiegel senken.