Ist Rote Beete gesund für Hunde?

Rote Beete hat einen hohen Nährwert und ist sehr gesund. Sie sind reich an Vitamin C, Folsäure, Magnesium und anderen lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen. Überhaupt gehören sie zu den gesündesten Gemüsesorten und sind echte Kraftpakete. Wie sieht es nun eigentlich mit Rote Beete für den Hund aus? Sind Rote Beete auch für den Hund gesund oder sind sie vielleicht sogar giftig?

Rote Beete als Bestandteil von Hundenahrung

In Fertigfutter für Hunde sind häufig Rote Beete enthalten, da sie für Hunde sehr gesund sind. Sie sind auch als Bestandteil der biologisch artgerechten Rohfleischfütterung (BARF) geeignet, die übrigens nicht nur aus rohem Fleisch besteht, sondern auch gekochtes Fleisch, Eier und Gemüse enthält.

Speziell für Hunde werden Rote Beete Flocken angeboten, die keine Zusätze wie Salz haben und unter das Futter gemischt werden können.

Rote Beete tun Hunden gut

Rote Beete haben für Hunde einige Vorteile:

Sie sind wichtige Vitamin-C-Lieferanten und stärken das Immunsystem deines Hundes.

Rote Beete enthält aber auch Vitamin A, Vitamine des B-Komplexes, Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium und Zink.

Rote Beete wirken appetitanregend und regen die Verdauung an. Das tiefrote Wurzelgemüse kann das Fell von Hunden verbessern und ist gut für die Haut.

Aufgrund des Eisenanteils wird die Durchblutung gefördert und die Blutbildung angeregt. Magnesium wirkt gegen Krämpfe und stärkt die Muskeln. Kalzium ist wichtig für Knochen und Zähne.

Die in Rote Beete enthaltenen Antioxidantien helfen bei der Abwehr freier Radikaler.

Rote Beete gut für übergewichtige Hunde

Ist dein Hund übergewichtig, kannst du ihm Rote Beete im Rahmen einer Diät verordnen. Die Rüben bestehen bis zu 90 Prozent aus Wasser und machen schnell satt.

Soll dein Hund abnehmen, solltest du ihm häufiger Rote Beete geben, optimalerweise in Kombination mit Fleisch. Rote Beete kannst du übrigens auch unabhängig von einer Diät füttern, wenn dein Hund normalgewichtig ist.

Rote Beete füttern – aber richtig

Möchtest du Rote Beete roh füttern, solltest du sie raspeln oder pürieren. Sie werden dann vom Hund besser vertragen und dein Liebling kann die wichtigen Inhaltsstoffe besser aufnehmen.

Rohe Stückchen der harten Rüben können für Hunde eine Erstickungsgefahr darstellen. Du kannst Rote Beete für deinen Hund schälen und kochen. Dabei solltest du unbedingt Einweghandschuhe tragen, da der Saft stark färbt.

Alternativ dazu kannst du gekochte Rote Beete oder Rote Beete im Glas kaufen. Du solltest aber darauf achten, dass sie kein Salz oder andere Zusatzstoffe enthalten.

Einfach zu füttern sind getrocknete Rote Beete Flocken. Du kannst diese Flocken einfach ins Futter mischen. Viele Hunde lieben Rote Beete. Meinem Hund habe gebe ich regelmässig den Gemüsemix von Lunderland (Amazon.de, Affiliatelink), der aber neben Rote Beete auch noch andere Inhaltsstoffe wie Karotte, Pastinake, Erbsen, Spinat, Luzerne, Tomate, Brennnessel und Löwenzahn enthält –

Was du bei der Fütterung von Rote Beete beachten solltest

Rote Beete sind reich an Oxalsäure, die auch in Rhabarber und Äpfeln enthalten ist. Sie sollten daher nicht in großen Mengen gefüttert werden. Die Säure kann bei sehr großen Mengen zu Magenproblemen und Durchfall führen.

Oxalsäure hemmt die Aufnahme von Eisen und kann dem Gewebe Kalzium entziehen. Rote Beete kann deshalb verschiedenen Empfehlungen nach zusammen mit kalziumhaltigen Lebensmitteln wie Quark oder Hüttenkäse gefüttert werden.

Bei ganz normalen Portionen ist das aber nicht erforderlich. Außerdem ist die Gabe von Milchprodukten für Hunde umstritten. Ist dein Hund anfällig für Blasen- oder Nierensteine, solltest du Rote Beete nur vorsichtig füttern, denn Blasen- und Nierensteine können dadurch gefördert werden.