Schweinsbraten Beilagen: Das passt – inkl. Getränke & Sauce

Was passt am besten zu Schweinsbraten? Beilagen wie ein Kartoffelsalat, Kartoffelpuffer, Kartoffelecken, ein bunter Blattsalat, gedünstetes Gemüse, Spätzle, Polenta sowie geschmortes Sauerkraut eignen sich bestens zu einem Schweinsbraten.

Wer zu einem deftigen Schweinsbraten einen Wein genießen möchte, sollte auf einen kräftigen und gereiften Rotwein setzen.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, nachfolgend die besten Ideen und Beilagen zu einem Schweinsbraten zusammenzufassen.

Die besten Beilagen zu einem Schweinsbraten

1. Kartoffelsalat

Kartoffelgerichte passen generell sehr gut zu einem Schweinsbraten und so darf natürlich auch ein klassisches Kartoffelsalat nicht als Beilage fehlen.

Um diesen zuzubereiten, werden zunächst einige junge und frische Kartoffeln benötigt, welche gründlich gewaschen werden sollten und dann gekocht werden sollten.

Sobald die Kartoffeln gar sind, werden diese gepellt und sollten dann für einige Minuten abkühlen.

Im Anschluss werden die gepellten Kartoffeln in Scheiben geschnitten und in eine große Schüssel gegeben.

Hier werden diese dann mit dem entsprechenden Dressing vermischt. Dieses kann unter anderem auf Basis von Mayonnaise zubereitet werden. Beliebt ist auch ein Dressing, welches auf Basis von Essig und Öl zubereitet wird.

Sobald die Kartoffeln mit dem Dressing vermischt wurden, sollten diese noch für einige Stunden in den Kühlschrank gestellt werden, sodass diese das Dressing aufsaugen können. Dies sorgt später für einen noch leckereren Geschmack.

Bevor der Kartoffelsalat dann zu dem Schweinsbraten serviert werden kann, sollte dieser noch mit einigen Kräutern wie Petersilie und Schnittlauch garniert werden.

2. Kartoffelpuffer

Als weiteres Kartoffelgericht eignen sich auch Kartoffelpuffer als Beilage zu einem Schweinsbraten.

Es werden für die Zubereitung von knusprigen Kartoffelpuffern grundsätzlich festkochende Kartoffeln benötigt, welche zunächst geschält werden sollten und anschließend kleingerieben werden sollten.

Mit einer Reibe werden die Kartoffeln dabei weder zu fein, noch zu grob gerieben. Der gleiche Prozess wird mit einer geschälten Zwiebel durchgeführt. Diese trägt später zu dem leckeren Geschmack der Puffer bei.

In einer großen Schüssel werden die geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln jetzt mit einem Ei, etwas Mehl, Salz und Pfeffer vermischt.

Damit alle Zutaten später eine homogene Masse bilden, sollten diese mit den Händen gründlich gemischt werden.

Der Teig für die Kartoffelpuffer sollte nun sofort verarbeitet werden, denn sonst bildet sich zu viel Wasser in diesem, welches dann zunächst entfernt werden muss.

Es wird jetzt etwas Olivenöl oder ein Speiseöl der eigenen Wahl in der Pfanne erhitzt. Sobald dieses heiß ist, wird ein Klecks des Teiges in die Pfanne gegeben und plattgedrückt.

Der Puffer sollte nun von beiden Seiten für rund 6 bis 8 Minuten gebraten werden, wobei auf eine mittlere Hitze geachtet werden sollte, damit dieser nicht anbrennt.

Sobald der Puffer auf beiden Seiten knusprig ist und einen goldbraunen Farbton gebildet hat, ist dieser fertig und kann nochmal nachgewürzt werden, bevor dieser zu dem Schweinsbraten serviert werden kann.

Je nach Größe der Pfanne können natürlich auch mehrere Kartoffelpuffer gleichzeitig gebraten werden.

3. Kartoffelecken

Kartoffelecken dürfen als eines der beliebtesten Kartoffelgerichte ebenfalls nicht auf unserer Liste der besten Beilagen zu einem Schweinsbraten fehlen.

Zubereitet werden diese aus festkochenden und jungen Kartoffeln: Diese werden als Erstes geschält und dann geachtelt beziehungsweise kleingeschnitten, sodass sich gleichgroße Ecken bilden.

Wer eine Fritteuse Zuhause hat, kann die Kartoffelecken nun sofort in diese geben und so lange frittieren, bis diese knusprig und goldbraun werden.

Alternativ können die Kartoffelecken aber auch im Backofen zubereitet werden: Dazu sollten diese jedoch zunächst noch mit etwas Speiseöl und einigen Gewürzen wie Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Co. vermischt werden.

Das Speiseöl sorgt dafür, dass die Kartoffelecken im Backofen nicht zäh werden. Nun werden die Ecken gleichmäßig auf einem Backblech verteilt und dann in den Backofen geschoben.

Bei einer Temperatur von 200 °C sollten die Kartoffelecken nun für rund 40 bis 50 Minuten gebacken werden. Sobald diese knusprig und goldbraun sind, sollte getestet werden, ob diese auch in der Mitte gar sind.

Die fertigen Kartoffelecken können jetzt je nach Bedarf nochmal nachgewürzt werden und dann mit einer Sauce oder einem Dip der eigenen Wahl zu dem Schweinsbraten serviert werden.

4. Bunter Blattsalat

Wer auf der Suche nach einer leichten und gesunden Beilage zu einem Schweinsbraten ist, kann auf einen bunten Blattsalat zurückgreifen.

Dieser wird aus einem großen Kopfsalat wie einem Eisbergsalat zubereitet: Die Salatblätter sollten hier zunächst von dem Strunk getrennt werden.

Anschließend werden die Salatblätter gründlich gewaschen. Sind diese zu groß, so können diese in kleinere Stückchen geschnitten werden.

Die Salatblätter sollten jetzt in einer großen Schüssel mit weiteren Zutaten der eigenen Wahl vermischt werden.

Besonders gut eignen sich Tomaten, Paprikas, Gurken, Peperonis sowie Oliven. Gewürfelter Kochschinken, Gouda sowie Croutons stellen eine weitere Zutat dar, welche sich perfekt für die Zubereitung von einem bunten Blattsalat eignet.

Auch das passende Dressing zu dem bunten Blattsalat darf natürlich nicht fehlen. Dieses kann unter anderem auf Basis von Joghurt oder Essig und Öl zubereitet werden.

Es sollte in jedem Fall beachtet werden, das Dressing erst mit dem bunten Blattsalat zu vermischen, wenn dieser serviert wird, denn sonst werden die Zutaten in diesem zu weich.

5. Gedünstetes Gemüse

Als weitere gesunde und leichte Beilage zu einem Schweinsbraten eignet sich gedünstetes Gemüse.

Dieses kann aus den verschiedensten Gemüsesorten zubereitet werden, wobei sich Blumenkohl, Karotten, Kohlrabi, grüne Bohnen, Zuckerschoten und Paprikas besonders gut eignen.

Zunächst sollte der Blumenkohl in kleine Stückchen geschnitten werden und von seinem Strunk befreit werden.

Anschließend sollten die Karotten und der Kohlrabi geschält werden und in kleine Stückchen geschnitten werden.

Auch die grünen Bohnen, die Zuckerschoten sowie die Paprikas sollten in kleine Stückchen oder Streifen geschnitten werden.

Jetzt wird als Erstes etwas Butter in einem Topf erhitzt. Sobald diese flüssig ist, werden einige in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln in dieser angeschwitzt.

Im Anschluss wird der Blumenkohl sowie die Karotten und der Kohlrabi dazugegeben. Auch die grünen Bohnen sollten dazugegeben werden.

Die gesamte Mischung sollte nun für einige Minuten in dem Topf angeschwitzt werden und dann mit Gemüsebrühe abgelöscht werden.

Zudem sollte diese mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Die Mischung wird nun kurz aufgekocht und dann bei mittlerer Hitze für rund 15 Minuten gedünstet, wobei der Topf abgedeckt werden sollte.

Im Anschluss werden die Zuckerschoten sowie die Paprikas dazugegeben und für rund 5 Minuten gedünstet.

Das gedünstete Gemüse ist nun fertig und kann auf einem Teller angerichtet werden. Es eignet sich unter anderem eine Sauce auf Basis von Frischkäse zu diesem.

6. Spätzle

Als typisch-bayrische Speise dürfen natürlich auch klassische Spätzle nicht als Beilage zu einem deftigen Schweinsbraten fehlen.

Diese können ganz einfach selbst zubereitet werden, wozu zunächst ein entsprechender Teig angerührt wird:

Dazu werden Mehl, Eier, Wasser und etwas Salz miteinander vermischt. Der Teig sollte weder zu flüssig, noch zu fest sein.

Nun wird der Teig in kochendes Wasser geschabt, sodass sich dabei bereits die kleinen Spätzle bilden.

Nach einigen Minuten steigen die Spätzle dann auf, was ein Zeichen dafür ist, dass diese gar sind und zu dem Schweinsbraten serviert werden können.

Wer möchte, kann die Spätzle aber auch noch für einige Minuten in etwas Butter schwenken, salzen und dann zu dem Schweinsbraten servieren.

7. Polenta

Auch eine klassische Polenta eignet sich sehr gut als Beilage zu einem Schweinsbraten.

Als Basis für die Polenta wird Maisgrieß verwendet: Dieser wird nach und nach in kochendes Salzwasser gegeben und dabei umgerührt.

Es sollte sofort, nachdem das Salzwasser kocht, eine niedrige Hitze eingestellt werden, damit der Maisgrieß in diesem nicht anbrennt.

Die Polenta sollte grundsätzlich für rund 10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln, bis der Herd ausgeschaltet wird.

Im Anschluss wird etwas geriebener Parmesan in die Polenta gerührt. Diese sollte jetzt nochmal für rund 10 Minuten ziehen.

Wer möchte, kann die Polenta jetzt bereits als Brei zu dem Schweinsbraten servieren. Alternativ kann diese aber auch angebraten werden: Dazu wird der Brei zunächst gleichmäßig auf einem Backblech verteilt.

Sobald dieser kalt geworden ist und etwas ausgehärtet ist, wird dieser in gleichgroße Stückchen geschnitten und dann von beiden Seiten in etwas Olivenöl angebraten, bis die Polenta goldbraun und knusprig ist.

Jetzt kann diese nochmal etwas gewürzt werden und umgehend zu dem Schweinsbraten serviert werden.

8. Geschmortes Sauerkraut

Zu guter Letzt kommt auch geschmortes Sauerkraut als Beilage zu einem Schweinsbraten in Frage. Um dieses zuzubereiten, werden zunächst kleingehackte Zwiebeln und Knoblauch in etwas Butter in einem Topf angeschwitzt.

Nach wenigen Minuten werden die Zwiebeln und der Knoblauch dann mit etwas Paprikapulver gewürzt.

Jetzt sollte Sauerkraut aus dem Glas oder der Dose mit den Händen ausgepresst werden und dann ebenfalls in den Topf gegeben werden.

Hier sollte das Sauerkraut kurz angeschwitzt werden und dann mit Weißwein und Sahne abgelöscht werden.

Der Topf wird nun abgedeckt, sodass das Sauerkraut in diesem für rund 40 Minuten dünsten kann, bis dieses schließlich fertig ist.

Das geschmorte Sauerkraut sollte nun aber nochmal mit Pfeffer, Salz und etwas Butter abgeschmeckt werden, bis dieses schließlich zu dem Schweinsbraten serviert werden kann.

Schmackhaft Saucen zu einem Schweinsbraten

Die passende Sauce sorgt dafür, dass ein Schweinsbraten noch saftiger und leckerer wird. Grundsätzlich gibt es viele verschiedene Saucen, welche sich zu diesem eignen.

Nachfolgend stellen wir die beliebtesten Saucen zu einem Schweinsbraten vor:

  • Braune Sauce (kann beispielsweise aus Suppengrün, Zwiebeln, Öl, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Zucker, Wasser und Mehlschwitze zubereitet werden)
  • Dunkle Brotsauce (kann zum Beispiel aus Kümmel, einer Gewürzmischung für Braten, Salz, Pfeffer, Endstücke von Broten, Gemüsebrühe und Dunkelbier zubereitet werden)
  • Biersauce (lässt sich unter anderem aus Dunkelbier, Saucenbinder, Butter, Fleischbrühe, Salz, Pfeffer, Lauch, Sellerie, Kümmel und Zwiebeln zubereiten)

Die besten Weinsorten zu einem Schweinsbraten

Wein lässt sich hervorragend mit einem deftigen und knusprigen Schweinsbraten kombinieren.

Es sollte hier am besten auf einen kräftigen und reifen Rotwein gesetzt werden, denn dieser passt sich dem würzigen Schweinefleisch perfekt an.

Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, nachfolgend die besten Rotweinsorten zu einem Schweinsbraten vorzustellen:

  • Pinot Noir (beispielsweise vom Weingut Oliver Zeter)
  • Petit Verdot (zum Beispiel vom Weingut Waterkloof Wine Estate)
  • Malbec (beispielsweise vom Weingut Montes)

Passende Getränke zu einem bayerischen Schweinebraten

Alternativ zu einem Wein kann auch Bier zu einem bayerischen Schweinebraten getrunken werden.

Es kann hier unter anderem auf helles Lagerbier gesetzt werden. Auch ein Dunkelbier eignet sich sehr gut, denn ein Schweinsbraten ist ohnehin würzig.

Alkoholfreie Getränke wie Fruchtsäfte, Schorlen und Wasser kommen ebenfalls zu einem Schweinsbraten in Frage.

Auf diese Vorspeisen sollte zu einem Schweinsbraten gesetzt werden

Als Vorspeise zu einem Schweinsbraten eignet sich unter anderem eine Fleischbrühe mit Einlage.

Auch ein Feldsalat mit Walnüssen stellt eine geeignete Vorspeise zu einem Schweinsbraten dar. Des Weiteren kann ein frisches Ofenbrot mit Leberpastete als Vorspeise serviert werden.

Die beste Garnitur für einen Schweinsbraten

Die Garnitur zu einem Schweinsbraten kann minimalistisch gehalten werden: Einige Rosmarinzweige sind bereits ausreichend und stellen gleichzeitig die perfekte geschmackliche Kombination dar.