Haltbarkeit von Steinpilzen

Wie lange sind Steinpilze haltbar? Steinpilze sind im Kühlschrank gute 3 Tage haltbar. Ungekühlt halten sie aber oftmals nur wenige Stunden, wenn sie im Supermarkt gekauft wurden; selber gepflückte Steinpilze halten natürlich ungekühlt länger.

Werden die Steinpilze getrocknet, eingefroren oder eingekocht, so halten sich diese sogar noch länger, weshalb auf diese Methoden zurückgegriffen werden sollte, wenn größere Mengen an Steinpilzen vorhanden sind.

Steinpilze für eine lange Haltbarkeit gut waschen

Für eine maximale Haltbarkeit ist es wichtig, dass die Steinpilze zunächst gut gewaschen werden und somit von sämtlichem Schmutz befreit werden.

Dieser kann nämlich dazu beitragen, dass die Steinpilze schneller ablaufen und schlecht werden.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, die Steinpilze stets dunkel zu lagern, denn Sonnenlicht sorgt dafür, dass diese schneller schlecht werden.

Frische Steinpilze für Haltbarkeit von rund 3 Tagen im Kühlschrank lagern

Handelt es sich um frische Steinpilze, so sollten diese stets im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Dazu sollten die Steinpilze idealerweise lose in das Gemüsefach gelegt werden, allerdings nicht mit anderen Lebensmitteln in den Kontakt kommen, da diese dazu beitragen können, dass die Steinpilze schneller ablaufen.

Die gewaschenen Pilze sollten optimalerweise in ein Tuch eingewickelt werden.

Steinpilze trocknen, um die Haltbarkeit zu verlängern

Eine gute Möglichkeit zur Verlängerung der Haltbarkeit von Steinpilzen ist das Trocknen von diesen.

Werden Steinpilze getrocknet, so wird diesen sämtliche Feuchtigkeit entzogen, wodurch sich diese deutlich länger halten. Durch diesen Prozess halten sich Steinpilze sogar für einige Wochen.

Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die getrockneten Steinpilze dunkel gelagert werden. Zudem sollten diese kühl gelagert werden. Für diesen Zweck eignen sich die Speisekammer oder der Keller perfekt.

Eingefroren halten sich Steinpilze mehrere Wochen

Steinpilze können außerdem auch eingefroren werden, um die Haltbarkeit von diesen zu verlängern. Eingefroren halten sich die Pilze ebenfalls für mehrere Wochen.

Beim Einfrieren sollte jedoch besonders darauf geachtet werden, dass die Steinpilze luftdicht verschlossen werden, wozu sich eine Gefrierdose oder ein Gefrierbeutel am besten eignen.

Steinpilze sollten nur vorsichtig eingekocht werden, um die Haltbarkeit zu maximieren

Auch das Einkochen stellt eine attraktive Methode dar, um die Haltbarkeit von Steinpilzen zu verlängern. Es sollte hier jedoch besonders gut darauf geachtet werden, dass das Glas, in welchem die Steinpilze eingekocht werden, gut verschlossen ist.

Gelangt Luft in diesen, so bilden sich nämlich hochgiftige Toxine, welche bei dem Verzehr sogar zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führen können.

Verfärbungen und untypischer Geruch als Anzeichen für abgelaufene Steinpilze

Abgelaufene Steinpilze können unter anderem an Verfärbungen erkannt werden, welche sich mit der Zeit auf alten Pilzen bilden. Diese Verfärbungen können in erster Linie auf den Lamellen der Steinpilze festgestellt werden.

Zudem deutet ein untypischer Geruch darauf hin, dass die Steinpilze abgelaufen sind und nicht mehr verzehrt werden sollten.

Untypischer Geschmack deutet auf schlechte Steinpilze hin

Spätestens bei dem Geschmackstest des ersten Steinpilzes kann erkannt werden, ob sie noch haltbar sind oder entsorgt werden müssen, weil sie schlecht geworden sind.

Tritt beim Geschmackstest ein untypischer Geschmack auf, welcher sich stark von dem Geschmack von frischen Steinpilzen unterscheidet, so sind die Pilze nicht mehr haltbar und sollten entsorgt werden.

Steinpilze abgelaufen oder schlecht?

Es sollten mit Steinpilzen, welche möglicherweise abgelaufen sind, stets aufgepasst werden.

Werden abgelaufene Steinpilze verzehrt, so kann es nämlich zu starken Beschwerden kommen, welche unter anderem durch Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall bemerkbar machen. Sogar eine starke Lebensmittelvergiftung kann im Ernstfall folgen