Haltbarkeit von Tomatenmark

Tomatenmark ist in der Küche sehr beliebt. Es handelt sich dabei um eine intensive Paste aus vollreifen Tomaten. Das Tomatenmark wird zum Zubereiten von Spaghettisaucen, Pizzasaucen, Suppen und mehr verwendet. Wie lange Tomatenmark haltbar ist wollen wir in diesem Artikel beantworten.

Wie lange ist Tomatenmark haltbar?

Tomatenmark ist abhängig von der Tomatenkonzentration meist ein bis zwei Jahre Haltbar. Ist jedoch die Verpackung geöffnet, so sollte das Mark so schnell als möglich verbraucht werden. Lagern Sie geöffnetes Tomatenmark immer im Kühlschrank und verbrauchen Sie es am besten innerhalb einer Woche.

Tomatenmark kommt in verschiedenen Konzentrationen auf den Markt. Die stärksten Konzentrationen werden meist in Tuben oder Konservenbüchsen angeboten. Einfaches Tomatenmark kommt häufig in Gläsern auf den Markt. Auf den Tuben, Büchsen und Gläsern ist immer ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt.

Dreifach konzentriertes Tomatenmark aus der Tube ist auch geöffnet im Kühlschrank für bis zu acht Wochen haltbar.

Woran erkennt man, dass das Tomatenmark abgelaufen oder schlecht ist?

Wenn der Metalldeckel des Glases beim Öffnen nicht mehr klickt und das Tomatenmark bereits Bläschen schlägt, ist dies ein Zeichen dafür, dass es nicht mehr ganz frisch ist und nicht mehr verwendet werden sollte.

Auch wenn sich die Tube oder die Büchse blähen, können Sie davon ausgehen, dass das Tomatenmark verdorben ist.

Zudem kann auch am Geruch erkennt werden, wenn es nicht mehr frisch riecht. Riecht das Tomatenmark unangenehm säuerlich, sollten Sie es lieber entsorgen.

Auch wenn es keine schöne rote Farbe mehr aufweist und eher bräunlich ist, sollten Sie das Tomatenmark lieber nicht mehr verwenden.

Sobald Sie Schimmel an der Oberfläche entdecken, dürfen Sie keine Sekunde mehr überlegen und müssen das Tomatenmark entsorgen.

Wie kann man die Haltbarkeit von Tomatenmark verlängern?

Sobald Sie das Tomatenmark geöffnet haben, muss es unbedingt im Kühlschrank aufbewahren. Falls Sie in nächster Zeit kein Tomatenmark mehr benötigen, können Sie es auch einfrieren.

Ein guter Tipp ist, das Tomatenmark in Eiswürfelbehälter einfrieren. Dadurch haben Sie zum Verfeinern immer eine optimale Portion zur Hand.

Bei Tomatenmark im Glas können Sie auch etwas Öl auf den Rest im Glas gießen. Die gesamte Oberfläche des Tomatenmarks sollte mit etwa 2 mm Öl bedeckt sein. So hält sich das Tomatenmark im Kühlschrank einige Tage länger.

Wie schmeckt schlecht gewordenes Tomatenmark?

Abgelaufenes Tomatenmark schmeckt schal und säuerlich fermentiert. Es kann auch einen bitteren Nachgeschmack haben und muffig bis schimmlig schmecken.

Was passiert, wenn man das abgelaufene Tomatenmark gegessen hat?

Sie können nach dem Genuss von schlechtem Tomatenmark Übelkeit und Bauchschmerzen sowie Durchfall bekommen. In sehr schlimmen Fällen, wenn Sie große Mengen davon genossen haben, könnten auch Fieber und Schüttelfrost dazukommen.

Dies wäre ein Hinweis auf eine ernsthafte Lebensmittelvergiftung. Gerade Menschen mit einem schwachen Immunsystem, Kinder und ältere Menschen können sich schneller eine Lebensmittelvergiftung einfangen.

In vielen Fällen passiert jedoch nichts, da man von verdorbenen Lebensmitteln meist nur eine kleine Menge probiert und diese wieder ausspuckt.

Abgelaufenes Tomatenmark gegessen?

Wenn Sie oben genannte Symptome bemerken und sich diese auch nach einem guten Tag nicht bessern, so sollten Sie umgehend den Arzt aufsuchen. Weisen Sie den Arzt darauf hin, was Sie gegessen haben und was Sie vermuten.

Im schlimmsten Fall könnte das Tomatenmark mit dem Botulismustoxin kontaminiert worden sein, welches gesundheitsgefährdende Eigenschaften aufweist.

Inhaltsstoffe von Tomatenmark

Tomatenmark besteht aus geschälten und entkernten Tomaten, Salz, Zucker und Säure. Tomatenmark aus dem Handel wird zudem mit individuellen Gewürzen und Konservierungsmittel versetzt. Das Tomatenmark wird eingekocht, eingedickt und pasteurisiert.

Tomatenmark enthält viele Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Vitamin E, Biotin, Beta Karotin, Pantothensäure, Niacin, Kalzium, Eisen, Kalium, Kupfer, Mangan, Zink, Schwefel, Phosphor, Natrium und Jodid.