Haltbarkeit von Trüffelöl

Trüffelöl verwenden wir gerne in der feinen Küche. Egal ob besondere Salate damit abgerundet werden, das Risotto eine edle Note erhalten soll oder ob Sie dem Steak eine elegante Note verleihen möchte, in allen Fällen eignet sich das Trüffelöl ganz hervorragend. Mit der Herstellung und vor allem mit der Haltbarkeit von Trüffelöl wollen wir uns im folgenden Artikel genauer befassen.

Wie lange ist Trüffelöl haltbar?

Ab dem Öffnen ist das Trüffelöl nur mehr maximal einen Monat haltbar. Sie müssen es jedoch dunkel und kühl, am besten im Kühlschrank, lagern.

Die generelle Haltbarkeit muss auf der Flasche selbst als Mindesthaltbarkeitsdatum vermerkt sein. Dieses sollten Sie auch nicht zu lange überschreiten.

Daher empfehlen wir, dass Trüffelöl immer nur in relativ kleinen Gebinden zu kaufen.

Woran erkennt man, dass das Trüffelöl abgelaufen oder verdorben ist?

Wenn das Trüffelöl länger als einen Monat geöffnet im Kühlschrank steht, kann sich das Trüffelaroma stark verflüchtigen. Ist diese der Fall, schmeckt das Trüffelöl einfach wie ein herkömmliches Öl.

Ist das Trüffelöl jedoch abgelaufen und schlecht, dann schmeckt es ranzig, leicht seifig und kann auch eine sehr bittere Note erhalten.

Wie kann man die Haltbarkeit von Trüffelöl verlängern?

Wichtig ist, dass Sie die Flasche immer gut zuschrauben. Auch wäre es wichtig, dass Sie das Trüffelöl in eine dunkle Flasche umfüllen, falls diese in einer hellen Flasche gekauft wurde.

Zudem verlängert die Lagerung im Kühlschrank die Haltbarkeit sehr gut. Hochwertiges Öl kann so auch durchaus nach zwei Monaten noch verwendet werden. Riechen Sie jedoch immer vor der Verwendung am Öl oder probieren Sie mit dem Finger einige Tropfen pur.

Es wäre schade, wenn Sie das gesamte Gericht mit ranzigem Öl verderben.

Wie schmeckt abgelaufenes Trüffelöl?

Abgelaufenes Trüffelöl schmeckt schal und fade, kann bitter und hantig werden, aber auch mit sehr ranzigen und seifigen Geschmacksnuancen zeigen, dass es nicht mehr frisch und gut ist.

Was passiert, wenn man das abgelaufene Trüffelöl konsumiert hat?

Generell wird nichts passieren, wenn Sie abgelaufenes Trüffelöl konsumieren. Es schmeckt einfach nicht gut und egal ob Sie es über den Salat oder das Risotto geben, das gesamte Gericht kann durch das verdorbene Öl schlecht schmecken.

Daher sollen Sie es immer vor der Verwendung probieren. Da das abgelaufene Trüffelöl so markant widerlich schmeckt, werden Sie gar keine großen Mengen an abgelaufenem Trüffelöl konsumieren, als dass sich Symptome oder ein verdorbener Magen einstellen könnten.

Schlechtes Trüffelöl gegessen?

Falls Sie es wirklich nicht bemerkt haben, dass das Trüffelöl bereits verdorben ist, und Sie haben eine große Menge davon gegessen, kann es sein, dass Ihnen im nachhinein schlecht wird. Falls Sie sich übergeben müssen, verhindern Sie es nicht, und lassen Sie es raus.

Ansonst aber müssen Sie sich in der Regel keine Sorgen machen. Wie bei jedem Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung sollten Sie jedoch nach ein bis zwei Tagen spätestens einen Arzt aufsuchen, wenn Sie durchgehend erbrechen müssen, Durchfall haben, Fieber und Schüttelfrost haben und sich keine Besserung zeigt.

Woraus besteht Trüffelöl – Inhaltsstoffe und Produktion

Bei Trüffelöl handelt es sich um meist hochwertiges, aber sehr neutrales Pflanzenöl, welches mit Trüffeln oder Trüfelaromen verfeinert wurde. Anhand des Preises lässt es sich leicht erkennen, ob nur Aromen, oder richtige Trüffel verwendet wurden.

Meist schmeckt Trüffelöl sehr intensiv und besticht mit der typisch erdigen Note.

In hochwertigem Trüffelöl können kleine Stücke der wertvollen Trüffel beigesetzt werden, die für das besondere Aroma sorgen. Trüffelöl kann aus Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl oder anderen Ölen hergestellt werden.

Wurde Sesamöl verwendet, sollten Sie wissen, dass das meiste Aroma vom Sesamöl und nicht von den Trüffeln stammt.