Haltbarkeit von Wasser – kann es schlecht werden?

Wie lange ist Wasser haltbar? Grundsätzlich ist Wasser bei der korrekten Lagerung unbegrenzt haltbar, solange dieses nicht mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Abgefülltes Wasser sollte dennoch innerhalb von 1 bis 2 Jahren verbraucht werden, wenn dieses verschlossen ist.

Danach verändert sich der Geschmack des Wassers negativ, da sich mit der Zeit die natürlich im Wasser vorkommenden Keime vermehren.

Sobald eine Wasserflasche geöffnet wurde, sollte diese jedoch innerhalb weniger Wochen verbraucht werden. Leitungswasser in einem offenen Behältnis sollte sogar innerhalb weniger Stunden verbraucht werden.

Wie schnell es gehen kann, bis sich Leitungswasser sichtlich verfärbt, zeigt unser untenstehendes Video. Du kannst es auf Wunsch auch direkt auf Youtube schauen.

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Wasser ist verschlossen theoretisch unbegrenzt haltbar

Theoretisch hält sich Wasser in einem verschlossenen Behältnis beziehungsweise in einer verschlossenen Wasserflasche unbegrenzt, denn kommt dieses nicht mit Sauerstoff in Kontakt, so kann dieses nicht schlecht werden.

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Somit kann das Wasser aus verschlossenen Flaschen theoretisch auch noch Jahre nach dem Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums getrunken werden.

Wasser in Plastikflaschen innerhalb von einem Jahr genießen

Trotz der theoretisch unbegrenzten Haltbarkeit von Wasser aus Wasserflaschen kann grundsätzlich empfohlen werden, Wasser aus Plastikflaschen innerhalb von 1 Jahr zu verbrauchen:

Durch eine Plastikfalsche gelangt schneller Sauerstoff und sorgt somit dafür, dass das Wasser seinen pH-Wert verändern kann und Keime aufnehmen kann.

Außerdem gibt das Plastik über einen längeren Zeitraum eine größere Menge an Schadstoffen an das Wasser ab, weshalb es besser ist, Wasser aus Plastikflaschen schnell zu verbrauchen.

Wasser in Glasflaschen sollte bezüglich Haltbarkeit innerhalb von 2 Jahren verbraucht werden

Wasser in verschlossenen Glasflaschen hält sich wiederum länger als Wasser in Plastikflaschen. Das liegt zum einen daran, dass Glasflaschen generell für eine bessere luftdichte Aufbewahrung des Wassers sorgen.

Zum anderen liegt dies daran, dass Glasflaschen keine Schadstoffe an das Wasser abgegeben.

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Letztendlich dringt der Sauerstoff jedoch auch durch den Verschluss der Glasflaschen ein und somit verändert das Wasser häufig nach rund 2 Jahren seinen Geschmack.

Leitungswasser ist genauso lange haltbar wie Wasser aus Flaschen

Leitungswasser ist grundsätzlich genauso lange haltbar wie abgefülltes Wasser, denn das Leitungswasser wird sogar noch besser überwacht und auf seine Qualität kontrolliert wie abgefülltes Wasser.

Dies gilt zumindest für das Leitungswasser in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Jedoch wird Leitungswasser nicht von Anfang an luftdicht in eine Flasche abgefüllt und somit kann dieses schneller seinen Geschmack verändern.

Geöffnete Wasserflaschen innerhalb einiger Wochen verbrauchen und kühl lagern

Sobald eine Wasserflasche geöffnet wurde oder Leitungswasser abgefüllt wurde, sollte das Wasser im Kühlschrank gelagert werden, denn so hält sich dieses länger und kann nicht so schnell Keime und Bakterien ansetzen wie unter der Einwirkung einer höheren Temperatur.

Es sollte bei der Lagerung von Wasser im Kühlschrank unbedingt darauf geachtet werden, das Wasser verschlossen zu lagern, denn so hält sich dieses noch für einige Wochen.

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Wird das Wasser hingegen offen stehen gelassen, so kann dieses schon innerhalb von 1 Tag Bakterien und Keime aufnehmen.

Abgelaufenes Wasser weist einen säuerlichen Geschmack auf

Nimmt Wasser zu viele Bakterien und Keime auf und kommt mit Sauerstoff in Kontakt, so verändert dieses seinen Geschmack.

Es ist daher stets am Geschmack erkennbar, ob Wasser abgelaufen ist: Fällt dieser säuerlich aus, so sollte das Wasser nicht mehr getrunken werden.

Beschwerden des Magen-Darmsystems als Folge des Konsums von schlechtem Wasser

Wird säuerliches – beziehungsweise abgelaufenes Wasser getrunken, so kann es zu Magen-Darmbeschwerden wie Durchfall, Bauschmerzen oder Übelkeit kommen.

Diese Beschwerden können sich durchaus verstärken – je nachdem, mit wie vielen Bakterien und Keimen das Wasser schon in den Kontakt gekommen ist.