Backkakao-Ersatz: 7 schokoladige Alternativen zum Ersetzen

Mit was kann man Backkakao ersetzen? Als Alternativen für Backkakao bieten sich unter anderem Trinkkakao, Schokopudding, Schokoladenaroma, Zartbitterschokolade, Blockschokolade, Kuvertüre sowie Carob-Pulver an.

Backkakao wird zu 100 % aus Kakao hergestellt und zeichnet sich daher durch einen intensiven Geschmack aus. Verwendet wird dieser ausschließlich für die Zubereitung von Backwaren oder Nachspeisen.

Wer keinen Backkakao Zuhause hat, kann auf eine der nachfolgenden Backkakao-Alternativen zurückgreifen.

Der beste Ersatz und Alternativen für Backkakao

1. Trinkkakao

Es handelt sich bei Trinkkakao um die mit Abstand beste Alternative für Backkakao, denn dieser besteht schließlich ebenfalls aus Kakao.

Es sollte allerdings beachtet werden, dass sich in Trinkkakao neben Kakao noch ein größerer Anteil an Zucker befindet.

Wird der Trinkkakao nun beispielsweise für die Zubereitung von einem Kuchen verwendet, so sollte im Rezept etwas weniger Zucker verwendet werden, da der Kuchen sonst aufgrund des im Trinkkakao enthaltenen Zuckers zu süß wird.

Für die Zubereitung von diversen Nachspeisen ist Trinkkakao ebenfalls gut geeignet. Natürlich kann dieser auch mit Milch oder Wasser vermischt werden und dann als Kakao getrunken werden.

Wird ein Trinkkakao als Ersatz für Backkakao verwendet, so empfiehlt es sich, auf eine Variante zu achten, welche einen möglichst hohen Gehalt an Kakaopulver enthält. So kann nämlich sichergestellt werden, dass sich der Trinkkakao durch einen intensiven Schokoladengeschmack auszeichnet.

2. Schokopudding

Da sich in dem Pulver von Schokopudding Kakao befindet, kann dieses ebenfalls als Ersatz für Backkakao verwendet werden.

Es sollte allerdings beachtet werden, dass Kakao nicht die Hauptzutat von Schokopuddingpulver darstellt. Somit muss eventuell eine etwas größere Menge verwendet werden, um den Backkakao zu ersetzen.

Neben Kakao befinden sich außerdem noch Stärke, Zucker sowie einige weitere Zutaten in dem Schokopuddingpulver.

Verwendet werden kann dieses unter anderem für die Zubereitung von einem Schokokuchen.

Auch für die Zubereitung von einem Topping für eine Torte oder für Cupcakes ist das Pulver gut geeignet. Eine geeignete Zutat für weitere Arten von Schoko-Desserts ist Schokopudding ebenfalls.

3. Schokoladenaroma

Wer lediglich den Geschmack von Backkakao ersetzen möchte, kann einfach auf Schokoladenaroma zurückgreifen.

Dieses steht meist in flüssiger Form zur Verfügung. Bereits wenige Tropfen sind hier ausreichend, um für den gewünschten Geschmack zu sorgen. Somit ist das Aroma äußerst ergiebig.

Da Schokoladenaroma besonders einfach mit anderen Zutaten vermischt werden kann, ist dieses für die verschiedensten Zwecke geeignet:

Unter anderem können diverse Backwaren aus diesem hergestellt werden. Zudem eignet sich Schokoladenaroma für die Zubereitung von Nachspeisen der unterschiedlichsten Arten.

Sogar Müslis oder verschiedene Frühstücksgerichte können mit dem Aroma verfeinert werden.

Der große Vorteil von Schokoladenaroma besteht darin, dass es sich hierbei um einen kalorienarmen Ersatz für Backkakao handelt.

4. Zartbitterschokolade

Aufgrund des hohen Gehalts an Kakao handelt es sich auch bei Zartbitterschokolade um einen geeigneten Ersatz für Backkakao.

Schließlich liegt der Kakaogehalt von Zartbitterschokolade bei mindestens 50 % und somit fällt der Geschmack von der Schokolade äußerst intensiv aus.

Wird diese erhitzt, so kann diese in flüssiger Form beispielsweise bestens für die Zubereitung von Backwaren verwendet werden.

Als für die Zubereitung von einer Schokoladenglasur oder einem Schoko-Topping ist Zartbitterschokolade sehr gut geeignet.

Es lassen sich außerdem diverse Nachspeisen aus dieser zubereiten.

Es sollte jedoch beachtet werden, dass Zartbitterschokolade bereits Zucker enthält, sodass die Menge an Zucker in der jeweiligen Backware etwas niedriger ausfallen sollte.

Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass Zartbitterschokolade einen höheren Kaloriengehalt als Backkakao hat, da der Fettgehalt in dieser höher ausfällt.

5. Blockschokolade

Da sich Blockschokolade durch einen intensiven Schoko-Geschmack auszeichnet und ohnehin zum Backen verwendet wird, stellt diese eine der besten Alternativen für Backkakao dar.

Blockschokolade zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Kakao aus. Es sollte aber zusätzlich beachtet werden, dass diese auch Zucker enthält.

Beim Backen sollte die Menge an Zucker daher etwas reduziert werden, da die jeweilige Backware sonst zu süß wird.

Blockschokolade kann aber auch für die Zubereitung von einer Schoko-Glasur verwendet werden. Darüber hinaus ist diese perfekt für die Zubereitung von Desserts geeignet.

Der Fettgehalt von Blockschokolade fällt jedoch deutlich höher aus als von Backkakao. Daher sollte auch beachtet werden, dass der Kaloriengehalt höher ausfällt.

6. Kuvertüre

Es handelt sich bei Kuvertüre um eine weitere Art von Schokolade, welche perfekt als Backkakao-Ersatz eingesetzt werden kann.

Kuvertüre zeichnet sich im Gegensatz zu normaler Schokolade durch einen intensiveren Schoko-Geschmack aus. Dies liegt daran, dass Kuvertüre mindestens 31 % Kakao enthalten muss.

Wenn Kuvertüre als Backkakao-Alternative verwendet wird, empfiehlt es sich, auf eine Variante mit einem möglichst hohen Kakaoanteil zurückzugreifen.

Die Kuvertüre lässt sich dann unter anderem zum Backen von einem Schoko-Kuchen verwenden. Weiterhin eignet sich diese für die Zubereitung von Glasuren und Toppings.

Diverse Nachspeisen können aus dieser ebenfalls zubereitet werden. Auch bei Kuvertüre sollte jedoch beachtet werden, dass der Kaloriengehalt aufgrund des höhen Fettgehalts ebenfalls etwas höher ausfällt.

7. Carob-Pulver

Zu guter Letzt kann auch Carob-Pulver als Backkakao-Ersatz eingesetzt werden, denn dieses entspricht einem ähnlichen Geschmack.

Es handelt sich hierbei um Pulver, welches aus den Früchten des Johannisbrotbaums hergestellt wird.

Das Pulver zeichnet sich durch einen leicht-karamellartigen Geschmack aus. Zu beachten ist, dass Carob-Pulver nicht so bitter wie Backkakao ist.

Dennoch kann Carob-Pulver für viele Zwecke wie das Backen, das Zubereiten von Nachspeisen sowie als Zutat in Glasuren, Cremes und Toppings eingesetzt werden.

Auch für einen Pudding oder als Ersatz für einen heißen Kakao eignet sich Carob-Pulver sehr gut.

Carob-Pulver enthält außerdem zahlreiche Nährstoffe, durch welche das Pulver besonders gesund ist.

Somit wirkt sich dieses unter anderem positiv auf den Darm aus, senkt die Blutfettwerte und kurbelt den Stoffwechsel an.