Basilikum einfrieren und auftauen

Kann man Basilikum einfrieren? Basilikum kann gut eingefroren werden; zum Einfrieren eignen sich aber jeweils nur die einzelnen Basilikumblätter. Einfrierprofis blanchieren den Basilikum vorgängig – so bleibt er länger frisch und behält seinen typischen Geschmack auch nach dem Auftauen.

Basilikumblätter abzupfen

Bevor das Basilikum eingefroren werden kann, sollten dessen Blätter als erstes abgezupft werden, denn die Stängel von dem Kraut werden nicht benötigt. Außerdem würden diese im Tiefkühler nur zu einer Veränderung des Geschmacks sorgen.

Darüber hinaus würden diese später auch das Auftauen erschweren.

Basilikumblätter gründlich waschen

Wurde alle Basilikumblätter von der Pflanze abgezupft, so sollten diese gründlich unter kaltem Wasser gewaschen werden, um diese von sämtlichem Schmutz von Bakterien sowie Keimen zu befreien.

Würde der Schmutz, welcher sich noch auf den Blättern befindet, zusammen mit diesen eingefroren werden, so würde dies die Haltbarkeit verkürzen. Außerdem würde dies den Geschmack äußerst negativ beeinflussen.

Für 5 bis 10 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren

Nun sollten die Basilikumblätter blanchiert werden, denn dadurch kann dessen Haltbarkeit verlängert werden. Außerdem kann dadurch sichergestellt werden, dass diese möglichst lange frisch bleiben und einen möglichst intensiven Geschmack beibehalten.

Blanchiert werden sollte das Basilikum über maximal 5 bis 10 Sekunden.

Basilikum nach dem Blanchieren abschrecken

Befanden sich die Basilikumblätter maximal 10 Sekunden im kochenden Wasser, so sollten diese sofort in Eiswasser gegeben werden, um diese abzuschrecken und unmittelbar abkühlen zu lassen, da nur auf diese Art und Weise erfolgreich blanchiert werden kann.

Nun sollten das Basilikum abgetrocknet werden, denn schließlich sollte die Pflanze nicht zusammen mit Wasser eingefroren werden.

Basilikumblätter vorfrieren

Nun kann noch empfohlen werden, die einzelnen Basilikumblätter vorzufrieren, denn so können diese einfacher aus dem Tiefkühler entnommen werden und besser zum Kochen portioniert werden. Außerdem wird somit ein schnelleres Auftauen ermöglicht, da die Blätter nicht zusammenkleben.

Vorgefroren werden können die Blätter über 1 Nacht im Tiefkühler, indem diese zuvor auf einen Teller gelegt werden.

Basilikum luftdicht verpacken und einfrieren

Nach dem Vorfrieren über den Zeitraum von 1 Nacht werden die Basilikumblätter aus dem Tiefkühler genommen und unmittelbar luftdicht verpackt. So kann sich auf den Blättern nämlich kein Gefrierbrand bilden und diese halten sich über einen möglichst langen Zeitraum.

Zum luftdichten Verpacken eignet sich zum Beispiel eine Gefrierdose oder ein Gefrierbeutel. Nun kann das Basilikum eingefroren werden.

Basilikum nach dem Blanchieren vakuumieren

Alternativ zum Vorfrieren und anschließenden luftdichten Verpacken können die Basilikumblätter auch direkt nach dem Blanchieren vakuumiert werden, denn dadurch kommen diese garantiert nicht mit Sauerstoff in den Kontakt, wodurch dessen Frische nochmals erhöht wird.

Wer ein Vakuumiergerät zur Verfügung hat, sollte dieses also in jedem Fall für die Basilikumblätter verwenden.

Eingefrorenes Basilikum hält sich rund 12 Monate

Sobald das Basilikum eingefroren wurde, ist dieser über einen Zeitraum von 12 Monaten haltbar. Deutlich länger kann dieser jedoch nicht eingefroren werden, da dieser sonst auch seine Struktur verändert.

Beachtet werden sollte auch die Temperatur, denn diese sollte nicht zu hoch ausfallen: Eingefroren werden sollte Basilikum stets bei -18 °C. In unserem Artikel Basilikum haltbar machen findest du weitere Methoden, um ihn möglichst lange zu konservieren.

Basilikum auftauen

Soll das Basilikum aufgetaut werden, so kommen mehrere Möglichkeiten in Frage: Zum einen kann das Kraut im noch gefrorenen Zustand direkt weiterverarbeitet und verkocht werden.

Zum andere kann das Basilikum aber auch schonend über Nacht im Kühlschrank auftauen, sodass dieses seine frische Struktur behält und sich zum Beispiel zum Garnieren von Speisen eignet.