Grünkern-Ersatz: 8 leckere Alternativen zum Ersetzen

Mit was kann man Grünkern ersetzen? Grünkern lässt sich mit Dinkel, Maisgrieß, Weizengrieß, Haferflocken, Buchweizen, Hirse, Quinoa und Amaranth ersetzen.

Es handelt sich bei Grünkern grundsätzlich um unreifen Dinkel, welcher über dem Holzfeuer getrocknet wird und dabei einen würzigen und nussigen Geschmack entwickelt. Unter anderem können aus diesem Brei, Puffer, Suppeneinlagen und Co. zubereitet werden.

Wer keinen Grünkern zur Verfügung hat, kann einfach auf die folgenden Alternativen aus unserer Bestenliste zurückgreifen.

Der beste Ersatz und Alternativen für Grünkern

1. Dinkel

Da es sich bei Grünkern ohnehin um Dinkel handelt, stellt Dinkel eine der besten Alternativen dar.

Geschmacklich unterscheidet sich Dinkel jedoch von Grünkern, denn schließlich wird dieser nicht über dem Feuer getrocknet und schmeckt daher auch nicht so würzig.

Dinkel eignet sich dafür aber für die verschiedensten Zwecke: So lassen sich zum Beispiel Brei, Puffer oder Bratlinge aus diesem zubereiten.

In Form von Flocken ist dieser auch bestens für Frühstücksgerichte geeignet. In Form von Mehl eignet sich Dinkel wiederum zum Backen.

Genau wie mit Grünkern ergeben sich auch mit Dinkel einige gesundheitliche Vorteile, denn dieser ist reich an Vitaminen und Mineralien. Durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen wirkt sich Dinkel zudem positiv auf die Verdauung aus.

Zu beachten ist, dass sich in Dinkel Gluten befindet.

2. Maisgrieß

Wer auf der Suche nach einer glutenfreien Alternative für Grünkern ist, hat mit Maisgrieß die perfekte Option gefunden.

Dieser zeichnet sich durch eine etwas feinere Konsistenz als Grünkern aus, kann aber für viele der gleichen Zwecke verwendet werden:

So können aus diesem beispielsweise Polenta, Bratlinge und Pizza zubereitet werden. Auch als Einlage in Suppen und Eintöpfen ist Maisgrieß beliebt.

Darüber hinaus können zahlreiche süße Gerichte aus dem Grieß zubereitet werden. In Maisgrieß stecken außerdem große Mengen an Nährstoffen wie Kalium, Magnesium, Betakarotin und Phosphor.

Dadurch ergeben sich mit dem Maisgrieß auch viele gesundheitliche Vorteile.

3. Weizengrieß

Durch seine Konsistenz und seine vielen Anwendungsmöglichkeiten stellt auch Weizengrieß eine gute Alternative für Grünkern dar.

Grundsätzlich kann hier sowohl auf Hartweizengrieß als auch auf Weichweizengrieß zurückgegriffen werden.

Hartweizengrieß bleibt bei der Zubereitung etwas fester und eignet sich damit perfekt für einen Pizzateig oder für diverse Nudelspezialitäten.

Weichweizengrieß wird bei der Zubereitung wiederum weicher, sodass dieser gut für einen Brei oder als Zutat in Eintöpfen geeignet ist.

Es sollte beachtet werden, dass Weizengrieß einen hohen Anteil an Gluten aufweist. Im Gegenzug ergeben sich aber auch gesundheitliche Vorteile, denn Weizengrieß enthält beispielsweise einen hohen Anteil an B-Vitaminen.

4. Haferflocken

Da sich Haferflocken durch eine ähnliche Konsistenz auszeichnen und für einige der gleichen Zwecke geeignet sind, stellen auch diese einen passenden Grünkern-Ersatz dar.

Haferflocken können unter anderem für die Herstellung von Puffern und Bratlingen verwendet werden.

Da diese in Verbindung mit Wasser oder Milch besonders weich werden, eignen sich diese auch für die Zubereitung von einem Brei.

Auch zum Backen eignen sich Haferflocken bestens.

Durch den hohen Anteil an Eiweiß und Ballaststoffen sind Haferflocken darüber hinaus sehr gesund. Einige essenzielle Mineralien stecken ebenfalls in den Haferflocken.

5. Buchweizen

Bei Buchweizen handelt es sich um eine weitere gute Grünkern-Alternative, welche für Allergiker geeignet ist, denn in diesem befindet sich kein Gluten.

Geeignet ist Buchweizen unter anderem für die Zubereitung von einem Brei oder diversen Backwaren.

Als Zutat in Bratlingen oder Puffern kommt dieser ebenfalls in Frage.

Grundsätzlich gilt Buchweizen als sehr gesund, was beispielsweise an dem hohen Gehalt an Kalium, Kalzium und Phosphor liegt.

6. Hirse

Hirse lässt sich vielfältig anwenden und stellt daher einen guten Grünkern-Ersatz dar.

Es muss jedoch zunächst beachtet werden, dass Hirse erhitzt werden sollte, bevor diese verzehrt wird. So werden nämlich schädliche Enzyme in dieser abgetötet.

Die Hirse kann entweder gekocht oder geröstet werden. Wird diese gekocht, so kann diese beispielsweise zu einem süßen Frühstücksbrei verarbeitet werden.

Bratlinge lassen sich aus dieser ebenfalls zubereiten. Genauso eignet sich diese als Backzutat in einem Brot oder einigen süßen Backwaren.

Hirse steckt außerdem voller Mineralien und Spurenelemente und führt daher zu vielen gesundheitlichen Vorteilen: Zum Beispiel kann diese die Struktur der Knochen, Haare und Nägel stärken.

7. Quinoa

Da sich mit Quinoa viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten ergeben, eignet sich dieser perfekt als Alternative für Grünkern. Dies liegt nicht zuletzt auch an der körnigen Konsistenz von dem Quinoa.

Punkten kann Quinoa auch mit einer simplen Zubereitung: Schließlich müssen die Körner lediglich für wenige Minuten gekocht werden, um diese zu garen.

Alternativ können diese auch in der Pfanne angebraten werden. Quinoa eignet sich zum Beispiel für die Zubereitung von einer Beilage.

Auch als Zutat in Salaten ist Quinoa sehr beliebt. Reich an Eisen, Folsäure, Magnesium und Co. ist dieser ebenso.

Bestens geeignet ist Quinoa des Weiteren für Allergiker, denn schließlich befindet sich in diesem kein Gluten.

8. Amaranth

Nicht zuletzt lässt sich auch Amaranth aufgrund seiner körnigen Konsistenz und der vielen Einsatzmöglichkeiten als Alterative für Grünkern verwenden.

Amaranth stellt außerdem einen weiteren glutenfreien Ersatz für Grünkern dar.

Der Geschmack von den Körnern fällt leicht-nussig aus und passt sich daher dem Geschmack von Grünkern an.

Amaranth kann unter anderem gekocht werden und dann als Beilage zu den verschiedensten deftigen Gerichten serviert werden. Weiterhin kann aus diesem ein süßer Brei zubereitet werden.

Beispielsweise lässt sich dieser gut mit Früchten oder weihnachtlichen Gewürzen kombinieren.

Auch in der Pfanne geröstet werden kann Amaranth. Dabei entsteht dann eine ähnliche Konsistenz wie bei Puffreis.

Amaranth enthält mehr Nährstoffe als alle anderen Getreidesorten: So ist dieser reich an Kalzium, Eisen, Magnesium und weiteren Mineralien sowie Spurenelementen, welche sich positiv auf die Gesundheit auswirken.