Grünkohl haltbar machen & konservieren

Grünkohl kann wunderbar im Tiefkühler haltbar gemacht werden; zudem kann er aber auch gut eingemacht oder eingelegt werden. Weitere Methoden zur Konservierung von Grünkohl ist die Trocknung, das Vakuumieren oder auch das Fermentieren.

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Untenstehend gehen wir auf die einzelnen Konservierungsmethoden etwas mehr im Detail ein und geben dir die besten Tipps.

Grünkohl naturbelassen lagern im Keller

Zur naturbelassenen Lagerung ist Grünkohl durchaus geeignet. Dazu sollte dieser allerdings am besten im Keller gelagert werden.

Es kann hier empfohlen werden, denn Grünkohl in Kisten zu lagern, in welchen sich feuchter Sand befindet. So kann der Kohl nämlich nicht austrocknen.

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Außerdem kann es empfohlen werden, die Kisten, in welchen sich der Kohl befindet, mit einem Tuch abzudecken. So gelangen nämlich keine Schädlinge an den Grünkohl.

Grünkohl im Kühlschrank konservieren

Noch besser ist der Kühlschrank geeignet, um den Grünkohl über einen langen Zeitraum zu konservieren. Der Kohl sollte hier im Gemüsefach platziert werden, denn hier herrscht das optimale Klima zur Lagerung.

Außerdem sollte dieser mit einem feuchten Baumwolltuch umwickelt werden, damit dieser nicht austrocknet. Das feuchte Baumwolltuch sollte unbedingt sauber und steril sein, damit keine Bakterien und Keime mit dem Gemüse in den Kontakt kommen.

Wurde der Grünkohl bereits gekocht, so sollte dieser in einer luftdichten Dose im Kühlschrank gelagert werden. So bleibt dieser immer noch einige Tage haltbar.

Eingefrorener Grünkohl bleibt am längsten frisch

Tiefgefroren bleibt Grünkohl am längsten haltbar. Durch das Einfrieren wird die Haltbarkeit nämlich auf rund 1 Jahr erhöht.

Vor dem Einfrieren sollte der Grünkohl allerdings unbedingt von bereits welken Blättern sowie seinem Strunk befreit werden. Außerdem sollte dieser in kleine Stücke geschnitten werden und anschließend für 2 Minuten blanchiert werden.

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Durch das Blanchieren sowie das anschließende Abkühlen in einem Eisbad bleibt der Kohl über einen längeren Zeitraum frisch. Es sollte zudem auch darauf geachtet werden, dass der Kohl luftdicht verpackt wird, damit sich auf diesem kein Gefrierbrand bilden kann.

Grünkohl durch Einmachen haltbar machen

Das Einmachen stellt eine weitere Methode zur Verlängerung der Haltbarkeit von Grünkohl dar. Eingemacht werden kann dieser entweder einzeln oder zusammen mit anderem Gemüse, wobei je nach Belieben ausgewählt werden kann.

Eingemacht werden sollte der Grünkohl dann über einen Zeitraum von einer halben Stunde in kochendem Wasser. Anschließend sollten die Einmachgläser abgekühlt werden lassen.

Daraufhin sollten diese dunkel und kühl gelagert werden. Dazu kommen unter anderem der Kühlschrank und der Keller in Frage.

Grünkohl in Essig einlegen

Auch das Einlegen von Grünkohl ist möglich, um ihn haltbar zu machen. Am besten eignet sich zum Einlegen Essig.

Wird der Grünkohl eingelegt, so kann dieser je nach Vorzügen zunächst gekocht werden oder roh eingelegt werden. Es sollte beachtet werden, dass der Kohl zusammen mit dem Essigsud in ein steriles Glas gefüllt wird.

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Außerdem sollte auf eine Lagerung im Kühlschrank geachtet werden, da sich der Kohl hier am längsten hält.

Grünkohl fermentieren

Darüber hinaus kann Grünkohl auch fermentiert werden und somit länger frisch gehalten werden. Zum Fermentieren muss ebenfalls zunächst ein entsprechender Sud zubereitet werden.

Außerdem sollte der Grünkohl in kleine Stücke geschnitten werden. Die Stücke werden dann zusammen mit dem Sud in Gläser gefüllt.

Nachdem die sauberen Gläser gut verschlossen wurden, sollten diese dunkel und trocken gelagert werden. Nach 1 bis 2 Wochen sollten diese dann in den Kühlschrank gestellt werden, um die Fermentation zu beenden.

Grünkohlchips zubereiten

Auch das Trocknen von Grünkohl kommt in Frage, um diesen zu konservieren, denn wurde dem Kohl erst einmal die Feuchtigkeit entzogen, so bleibt dieser über einen besonders langen Zeitraum haltbar. Aus dem Kohl lassen sich perfekt Gemüsechips herstellen.

Um die Grünkohlchips zuzubereiten, wird der Grünkohl zunächst in seine einzelnen Blätter zerteilt, welche dann wiederum gleichmäßig auf einem Backblech verteilt werden. Das Backblech wird anschließend bei 50 °C in den Backofen geschoben.

Nach rund 8 Stunden sollten die Grünkohlchips dann fertig sein. Nach dem Zubereiten sollten diese in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden, damit sich diese möglichst lange halten.

Grünkohl vor dem Vakuumieren blanchieren

Zum Vakuumieren ist Grünkohl ebenfalls geeignet, wobei darauf geachtet werden sollte, dass dieser nicht im rohen Zustand vakuumiert werden kann: Wird dieser im rohen Zustand vakuumiert, so stößt dieser Reifegase ab, sodass das Vakuumieren nicht sinnvoll ist.

Wird der Grünkohl jedoch im Voraus blanchiert, so kann dieser problemlos vakuumiert werden. Die Kohlsorte sollte also für 2 Minuten in kochendes Wasser gegeben werden und anschließend abgekühlt werden.

Nach dem Vakuumieren kann der Grünkohl dann entweder im Kühlschrank oder im Tiefkühler aufbewahrt werden.

Grünkohl trocknen und räuchern

Zu guter Letzt ist Grünkohl auch zum Räuchern geeignet, denn durch diesen Prozess wird ebenfalls für eine längere Konservierung gesorgt. Damit der Kohl jedoch geräuchert werden kann, sollte dieser im Voraus getrocknet werden.

Die Gemüsechips können dann anschließend für einige Minuten geräuchert werden. Nach dem Räuchern sollte eine luftdichte Lagerung erfolgen, damit keine Feuchtigkeit in den Grünkohl gelangt.

Das Salzen, Säuren und Zuckern kommen nicht in Frage

Grünkohl lässt sich mit Hilfe vieler Methoden konservieren, für einige Methoden ist dieser aber trotzdem nicht geeignet: Dazu zählen das Salzen, Zuckern und Säuren.