Kürbis haltbar machen & konservieren

Du kannst Kürbis haltbar machen, indem du ihn einkochst, trocknest oder einfrierst. Weiter kannst du Kürbis auch durch Fermentation, Vakuumieren, Räuchern, Salzen oder Zuckern sehr lange konservieren. Aber auch eine Lagerung im Keller oder im Kühlschrank sind möglich.

Dieser Artikel erklärt dir alle Methoden zum Haltbarmachen von Kürbis im Detail und gibt dir entsprechende Anleitungen:

Kürbis naturbelassen lagern: Im trockenen Keller

Ganze Kürbisse eignen sich besonders gut für eine naturbelassene Lagerung im Keller. Hier ist es nämlich kühl und dunkel, sodass sich das Gemüse hier über einen maximalen Zeitraum hält.

Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die ganzen Kürbisse in einem trockenen Kellerraum gelagert werden, denn eine hohe Luftfeuchtigkeit schadet diesen und sorgt schnell dafür, dass sich Schimmel bildet. Eine Lagerung im Keller war grundsätzlich für eine Haltbarkeit von mehreren Monaten.

Angeschnittenen Kürbis im Kühlschrank frisch halten

Sobald ein Kürbis angeschnitten wurde, sollte dieser im Kühlschrank gelagert werden, damit sich dieser noch über einen möglichst langen Zeitraum hält. Das Fruchtfleisch kann nun unter anderem mit Frischhaltefolie umwickelt werden.

Alternativ können die Kürbisstücke aber auch in einer Dose eingepackt werden. Das luftdichte Verpacken so grundsätzlich dafür, dass es nicht zu einem Kontakt mit Bakterien und Keimen kommen kann.

Gleichzeitig wird dadurch aber auch der Kontakt mit anderen Lebensmitteln im Kühlschrank verhindert. So können gewisse Obstsorten Reifegase ausstoßen und somit für eine kürzere Haltbarkeit von dem angeschnittenen Kürbis sorgen. Es sollte grundsätzlich auch immer auf eine Lagerung im Gemüsefach geachtet werden.

Kürbis durch Einfrieren haltbar machen

Um einen Kürbis über einen besonders langen Zeitraum haltbar zu machen, kann dieser perfekt eingefroren werden. Dadurch hält sich dieser nämlich über einen Zeitraum von bis zu 1 Jahr.

Im Voraus sollte der Kürbis natürlich in kleine Stücke geschnitten werden, denn so lässt sich dieser auch in kleinen Portionen aus dem Tiefkühler entnehmen. Außerdem lässt sich dieser somit deutlich schneller auftauen.

Nachdem der Kürbis in kleine Stücke geschnitten wurde, sollte dieser noch luftdicht verpackt werden, damit sich auf diesem kein Gefrierbrand bilden kann.

Eine luftdichte Verpackung schützt aber auch vor Bakterien und Keimen sowie vor dem Geruch und Geschmack von Lebensmitteln, welche sich in der direkten Nähe von dem Gemüse im Tiefkühler befinden.

Verpackt werden kann ein Kürbis unter anderem in einer Gefrierdose oder in einem Gefrierbeutel, sofern dieser einen Zipperverschluss aufweist. Eingefroren werden sollte dieser stets bei einer Temperatur von -18 °C.

Kürbis vakuumieren zum Verlängern der Haltbarkeit

Auch das Vakuumieren kommt in Frage, um die Haltbarkeit von einem Kürbis zu verlängern. Befindet sich dieser in einer Vakuumverpackung, so gelangt nämlich kein Sauerstoff an diesen.

Dadurch gelang natürlich auch keine Bakterien und Keime in den Kontakt mit diesem. Gelagert werden sollte ein vakuumierter Kürbis am besten im Kühlschrank.

Noch besser ist es allerdings, wenn dieser im Tiefkühler gelagert wird.

Kürbis in süß-saurem Sud einlegen

Du kannst Kürbis auch haltbar machen, indem du ihn einlegst. Für diesen Zweck eignet sich ein süß-saurer Sud am besten.

Dieser sollte aus Essig und Zucker hergestellt werden und dann in sterile Gläser gefüllt werden. Sind die Gläser nicht steril, so wird die Haltbarkeit von dem eingelegten Kürbis deutlich verkürzt, da sich nun schneller Bakterien und Keime bilden können.

Nachdem der Sud in die sterilen Gläser gefüllt wurde, sollte der Kürbis in kleine mundgerechte Stücke geschnitten werden und anschließend in den Sud in den Gläsern gegeben werden. Die Gläser sollten nun luftdicht verschlossen werden und in den Kühlschrank gestellt werden.

Nach einigen Tagen ist der eingelegte Kürbis dann genießbar.

Kürbis einkochen

Das Einkochen von einem Kürbis kommt ebenfalls in Frage, um diesen über einen längeren Zeitraum haltbar zu machen. Eingekocht werden können die Kürbisstückchen unter anderem in einem süß-sauren Sud aus Essig und Zucker.

Dazu wird der Sud zusammen mit den kleinen Kürbisstückchen aufgekocht und dann im heißen Zustand in sterile Einmachgläser gefüllt. Die Gläser sollten im Anschluss sofort luftdicht verschlossen werden, damit sich in diesen ein Vakuum bilden kann.

Alternativ kann ein Kürbis auch zu Mus verarbeitet werden und eingekocht werden. Dazu sollte das heiße Mus in sterile Gläser gefüllt werden und dann luftdicht verschlossen werden.

Sobald die Gläser abgekühlt sind, sollten diese dunkel und kühl aufbewahrt werden, wozu sich die Lagerung im Kühlschrank besonders gut anbietet.

Fermentierter Kürbis mit Ingwer und Chili

Sogar das Fermentieren von einem Kürbis bietet sich an, um ihn zu konservieren und haltbar zu machen. Besonders gut fermentiert werden kann dieser zusammen mit Ingwer und Chili.

Dazu sollte dieser zunächst in kleine Stücke geschnitten werden, anschließend mit dem Ingwer und Chili vermischt werden und dann in einer Salzlake eingelegt werden, welche im Voraus zubereitet wurde.

Sobald sich alle Zutaten in der Salzlake befinden, sollte das Gefäß, in welcher sich die Salzlake befindet, luftdicht verschlossen werden.

Platziert werden sollte das Gefäß nun an einem trockenen und sauberen Ort. Bei Zimmertemperaturen fermentiert der Kürbis dann innerhalb von 7 Tagen, was unter anderem an Luftbläschen erkannt werden kann, welche sich in dem Gefäß befinden.

Nach 7 Tagen sollte der fermentierte Kürbis dann sofort in den Kühlschrank gestellt werden, denn hier wird der Fermentationsprozess unterbrochen. Der fermentierte Kürbis hält sich hier nun über mehrere Wochen.

Kürbis räuchern für lange Haltbarkeit

Geräucherter Kürbis stellt durchaus eine Spezialität dar und somit eignet sich ein Kürbis grundsätzlich sehr gut zum Räuchern. Geräuchert werden sollte dieser bestenfalls mit Buchenholz, wobei auch auf reguläres Räuchermehl zurückgegriffen werden kann.

Für einen Kürbis beträgt die Räucherzeit normalerweise rund 30 Minuten. Nach dem Räuchern sollte der Kürbis dann unmittelbar in ein luftdichtes Gefäß gegeben werden, damit keine Feuchtigkeit mit diesem in den Kontakt kommen kann.

Die Haltbarkeit beläuft sich nun auf mehrere Wochen. Eine Lagerung sollte dabei idealerweise im Kühlschrank stattfinden.

Das Trocknen von Kürbis sollte im Backofen geschehen

Auch das Trocknen stellt eine gute Möglichkeit zur Konservierung von einem Kürbis dar. Um einen Kürbis zu trocknen, sollte dieser zunächst in dünne Scheiben geschnitten werden und anschließend auf einem Backblech mit Backpapier platziert werden.

Das Backblech sollte nun bei einer Temperatur von 60 °C in den Backofen geschoben werden. Nach einigen Stunden ist dann die Feuchtigkeit vollständig aus dem Kürbis entwichen.

Sind die Kürbischips fertig, so sollten diese in einer luftdichten Dose gelagert werden, damit diese nicht mit Feuchtigkeit in den Kontakt kommen. Kühl und dunkel gelagert halten sich diese durchaus über mehrere Wochen.

Kürbis salzen oder zu Salz verarbeiten

Auch das Salzen beziehungsweise die Weiterverarbeitung von einem Kürbis zu Salz stellt eine gute Möglichkeit zur Konservierung dar. Dazu wird das Fruchtfleisch von dem Kürbis zunächst getrocknet und anschließend mit einer größeren Menge an Salz vermischt.

Diese Mischung wird nun gemalen und somit zu Kürbissalz weiterverarbeitet. Das Salz bleibt nun über einen Zeitraum von mehreren Monaten haltbar, sofern dieses luftdicht, kühl und dunkel gelagert wird.

Auch mit Zucker kann Kürbis haltbar gemacht werden

Zu guter Letzt kann ein Kürbis auch gezuckert werden, um diesen über einen längeren Zeitraum zu konservieren. Dazu wird dieser zunächst in Scheiben geschnitten und dann zusammen mit Zucker in eine Pfanne oder einen Topf gegeben.

Der Kürbis wird nun zusammen mit dem Zucker leicht erhitzt, sodass der Zucker karamellisiert und sich auf den Kürbisscheiben absetzt. Nach dem Abkühlen beläuft sich die Haltbarkeit in einem luftdichten Gefäß dann auf mehrere Wochen.

Das Säuren eignet sich nicht, um einen Kürbis haltbar zu machen

Zur Konservierung von einem Kürbis kommen viele unterschiedliche Methoden in Frage. Auf das Säuren sollte dabei allerdings verzichtet werden, denn diese Methode eignet sich nicht zur Konservierung von einem Kürbis.