So gesund ist Feta

(© Lukas Gojda / Adobe Stock)

Schafskäse wie Feta sind in aller Munde. Der leckere griechische Käse verleiht Gerichten nicht nur einen mediterranen Geschmack, sondern ist auch ausgesprochen gesund.

Feta kräftig Knochen und Zähne, baut Muskeln auf, reguliert den Cholesterinspiegel und verbessert die Sehkraft. Der herzhafte Weißkäse hat aber noch weitaus mehr im Angebot: Er sorgt für glänzende Haare, gesunde Nägel und für ein strahlendes Aussehen.

Grund genug Feta in diesem Artikel unter die Gesundheits-Lupe zu nehmen

Feta ist eine Quelle an Vitalstoffen

Der herzhafte Feta schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch ausgesprochen gesund. Feta liefert viele Mineralien, Vitamine und Spurenelemente, die der Organismus zum Aufbau und zum Erhalt der Knochen und Muskeln benötigt.

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Damit ist das Repertoire aber noch lange erschöpft: Feta stärkt die Sehkraft, wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus und verleiht dem Körper einen Energieschub und macht so fit für den Tag!

Feta hat Proteine satt

Proteine sind primär für den Aufbau der Muskeln zuständig, übernehmen darüber hinaus aber auch viele lebenswichtige Aufgaben. Bei den Proteinen handelt es sich genau genommen um Aminosäuren, die für den Aufbau, den Erhalt und für die Reparatur der Zellen erforderlich sind.

Kurzum: Ohne Proteine läuft im Körper rein gar nichts.

Die im Feta reichlich enthaltenen Proteine verleihen dem Organismus Vitalität und Schwung. Wer nach einem anstrengenden Arbeitstag oder nach dem Freizeitsport in den sprichwörtlichen „Seilen hängt“, sollte sich eine dicke Scheibe von dem leckeren Feta abschneiden.

Das zaubert nicht nur mediterranen Genuss auf den Teller, sondern kurbelt auch die Vitalität wieder an. Feta ist ein ideales Nahrungsmittel, mit dem die Eiweiß-Depots schnell wieder aufgefüllt werden.

Eine durchschnittliche Portion von 100 Gramm liefern bereits 16 Gramm dieser wertvollen Eiweißstoffe.

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Feta stärkt die Fitness

Der leckere Weißkäse bringt die Fitness auf Trab. Ob Profi- oder Freizeitsportler – Feta unterstützt den Muskelaufbau und hilft dem Körper bei der Regeneration. Das ist nicht nur den Proteinen geschuldet, sondern auch dem Vitamin B3, dem ultimativen „Powervitamin“.

Das auch unter dem Namen Niacin oder Nicotinsäure bekannte Vitamin trägt zur Erholung des Organismus bei und ist ein elementarer Vitalstoff für die Energieversorgung.

Für Fitness-Bewusste Zeitgenossen ist Feta daher eine ideale Bereicherung des Speiseplans. Wer für einen Marathon trainiert oder an einem „Six-Pack“ arbeitet, kann seinen Körper mit einer Portion Feta unterstützen, die anvisierten Ziele zu erreichen.

Feta schärft das Auge

Vitamine übernehmen im Körper unterschiedliche Aufgaben. So ist das Vitamin A maßgeblich für die Sehkraft verantwortlich.

Feta liefert mit 180 Milligramm nicht nur eine stattliche Menge dieses Vitamins, sondern macht es aufgrund seines Fettgehalts für den Organismus auch optimal verwertbar.

Angesichts des hohen Vitamin A-Anteils stärkt Feta die Sehkraft und verbessert auch das Sehen in der Nacht.

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Feta macht eine gute Figur

Feta ein Schlankmacher? Käse steht nicht gerade in dem Ruf, zur schlanken Linie beizutragen. In der Tat sind viele Sorten kleine Kalorienbomben, wobei Feta mit seinen 264 kcal noch zu den Mittelgewichten unter den Käsesorten zählt.

Für Käse-Fans, die auf ihre tägliche Ration Feta nicht verzichten möchten, aber die Kalorien im Blick haben, hat der Handel auch Light-Versionen im Angebot.

Trotz seiner relativ hohen Nährstoffdichte kann Feta wunderbar in einen Diätplan integriert werden, denn Proteine haben im Unterschied zu Kohlenhydraten einen sehr hohen Sättigungseffekt. Wer einen Bauernsalat mit Feta gegessen hat, ist „richtig satt“.

Da Feta kaum Kohlenhydrate enthält, fällt der Glykämische Index (GI) ausgesprochen niedrig aus. Bei dem GI handelt es sich um einen Wert, der die blutzuckersteigernde Wirkung kohlenhydrathaltiger Nahrungsmittel angibt.

Je höher dieser Wert, desto schneller steigt und sinkt der Blutzuckerspiegel.

Nach einer üppigen Mahlzeit mit einem hohen GI kann es daher zu den berühmt-berüchtigten Heißhungerattacken kommen, bei denen wieder viele Kalorien vertilgt werden, die sich auf den Hüften niederlassen.

Nicht so beim Feta.

Der Blutzuckerspiegel bleibt konstant und man hat keinen Appetit auf Pommes & Co.

Proteine lassen nicht nur die Pfunde purzeln, sondern können auch zu einer guten Silhouette beitragen. Da das Protein den Abbau der Muskelmasse verhindert, schmilzt nur das „Fett“ und nicht die im Fitness-Center mühsam aufgebauten Muskeln.

Feta kräftigt Knochen und Zähne

Feta erfreut nicht nur den Gaumen. Auch Knochen und Zähne profitieren von den guten Vitalstoffen. Dazu zählen vor allem das Mineral Calcium und das Spurenelement Phosphor, die insbesondere dann ihre optimale Wirkung entfalten, wenn sie gemeinsam agieren können.

Da im Feta beide Stoffe reichlich enthalten sind, werden Knochen und Zähne mit jeder Scheibe dieses aromatischen Käses gestärkt.

Schönheit von innen

Wer ein Wellness-Wochenende plant, sollte auch Feta auf seinen Speisplan setzen. Der Weißkäse enthält viele Inhaltsstoffe, die zu einem strahlenden und gesunden Aussehen beitragen.

So sorgen die Vitamine A und B3 für eine gesunde und straffe Haut. Die Hauptrolle in Sachen Schönheit gebührt aber dem Zink. Dieses Spurenelement fördert nicht nur die Regeneration der Hautzellen, sondern bringt das Haar zum Glänzen und kräftigt die Fingernägel.

Wer unter spröden Nägeln und Haaren leidet, kann mit einer kulinarischen Schönheitskur mit Feta sein Äußeres wieder zum Strahlen bringen.

Da der Körper Zink weder selbst produzieren, noch in größeren Mengen speichern kann, muss das Spurenelement täglich über die Nahrung zugeführt werden.

Feta ist dabei eine ideale Quelle, denn mit 100 Gramm des leckeren Käses kann die Hälfte des Tagesbedarfs von etwa 7 Gramm gedeckt werden.

Feta reguliert den Cholesterinspiegel

Auch bei noch so guten Vorsätzen landen ab und an Speisen auf dem Teller, die der Gesundheit abträglich sind. Diese Ernährungssünden sind menschlich – es schmeckt einfach zu gut…

Wenn der Cholesterinspiegel nach zu vielen Schlemmereien aus dem Lot geraten ist, können spezifische Vitalstoffe einen Ausgleich schaffen. Dazu gehörten die Vitamine B3 und B13, das auch unter dem Namen Orotsäure bekannt ist.

Dieses Vitamin ist in Milchprodukten wie dem Feta reichlich enthalten.

Die Orotsäure ist ein ganz besonderer Stoff, denn sie reguliert nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern stärkt auch die Abwehrkräfte, schützt die Leber und das Zellgewebe und wirkt sich darüber hinaus positiv auf das Herz- und Kreislaufsystem aus.

Feta – die gesunde Nervennahrung

Einige Nahrungsmittel sind die perfekte Nervennahrung. Dazu zählen vor allem Trockenfrüchte und Nüsse. Aber auch Feta liefert viele Vitamine, die den grauen Zellen auf die Sprünge helfen. Zu den mentalen Fitmachern gehören die Vitamine B1 und B3.

Das auch als „Stimmungsvitamin“ bezeichnete Vitamin B3 versorgt das Nervensystem mit Energie, fördert die Konzentration und hebt Stimmung. Nach einem leckeren und gesunden Menü mit Feta geht die Arbeit leichter und entspannter von der Hand.

Der leckere Käse ist daher eine gute und kalorienarme Alternative zum klassischen „Studentenfutter“.

Regulierung des Säure-Basen-Haushalt

Müde und ohne Energie? Diese unspezifischen Symptome sind häufig die Folge einer Übersäuerung. Diese entsteht dann, wenn zu viele säurebildende Nahrungsmittel wie Reis, Brot oder Haferflocken konsumiert wurden.

Wenn der Körper über längere Phasen hinweg übersäuert ist, kann es auch zu Erkrankungen wie Osteoporose, Gicht oder rheumatischen Beschwerden kommen.

Im Unterschied zu den säurebildenden Nahrungsmitteln hat die Natur auch basenbildende Vitalstoffe im Angebot wie Calcium, Natrium und Magnesium. Diese Mineralstoffe sind vor allem in Gemüse und einigen Milchprodukten wie dem Feta enthalten.

Aber dem nicht genug: Da diese Mineralstoffe zu den Elektrolyten zählen, regulieren sie auch den osmotischen Druck in den Zellen, was sich positiv auf den Wasserhaushalt und den Blutdruck auswirkt. Ein Grund mehr, Feta auf die Einkaufsliste zu setzen.

Feta ist ausgezeichnet bei Laktoseintoleranz

Lebensmittelallergien wie Laktoseintoleranz sind leider auf dem Vormarsch. Die Betroffenen reagieren allergisch auf Milchzucker, der in Milchprodukten enthalten ist. Während der Handel viele Ersatzprodukte für Pudding oder Kaffeeweißer anbietet, sieht es beim Käse ausgesprochen trüb aus.

Da Feta aus Schafsmilch hergestellt wird, die bedeutend weniger Milchzucker enthält als Kuhmilch, weist dieser Käse einen sehr geringen Laktoseanteil auf. So enthalten 100 Gramm Feta höchstens 0,7 Gramm Laktose.

Diese geringe Menge kann von vielen Allergikern sehr gut „verdaut“ werden. Feta kann daher den ohnehin eingeschränkten Speisezettel der Allergiker bereichern. So kommen sie nicht nur in den Genuss von Käse, sondern können auch von den vielen gesunden Inhaltsstoffen partizipieren.

Quelle für Vitamin B12

Feta ist nicht nur für Allergiker der perfekte Käse, sondern auch für diejenigen, die freiwilligen Verzicht üben wie Vegetarier. Fleischlose Ernährung hat viele Vorteile, birgt aber auch die Gefahr einer Unterversorgung mit dem Vitamin B12.

Da dieses Vitamin ausschließlich in Fleischprodukten enthalten ist, können sich auf Dauer Mangelerscheinungen einstellen.

Vitamin B12 ist für den Organismus essentiell. Es ist an vielen Stoffwechselvorgängen und an der Herstellung der roten Blutkörperchen beteiligt. Da B12 auch eine wichtige Funktion bei der Aufrechterhaltung des Nervensystems einnimmt, vermuten viele Forscher, dass sich die Disposition für Alzheimer bei einem chronischen Mangel erhöht.

Feta ist daher insbesondere für Vegetarier eine ausgezeichnete und zudem leckere B12-Quelle. Feta bewahrt so vor Mangelerscheinungen und stabilisiert das Nervensystem.

Feta hat einen hohen Salzgehalt

Der einzige Nachteil von Feta ist sein relativ hoher Salzgehalt. Das ist der Salzlake geschuldet, in der die mediterrane Delikatesse ihre Reife entfaltet. Wer es weniger salzig mag, kann den Feta vor dem Verzehr für etwa 30 Minuten in Wasser legen.

Auch wenn Feta ausgesprochen lecker schmeckt, kann mitunter etwas übrig bleiben. Die „Reste“ können aber problemlos 4 bis 5 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Haltbarkeit von Feta kann über diesen Zeitpunkt hinaus verlängert werden, wenn er in gesalzenes Wasser oder in Öl gelegt wird.

Inhaltsstoffe pro 100 Gramm Feta

Kilokalorien 264
Fett 21 mg
Kohlenhydrate 810 mg
Eiweiß (Protein) 16 mg
Salz 3.180 mg

Kalium 62 mg
Natrium 1.116 mg
Magnesium 19 mg
Kalzium 493 mg
Vitamin A 180 mg
Vitamin D 16 IU

Vitamin B1 40 µg
Vitamin B2 300 µg
Vitamin B3 4483 µg
Vitamin B9 30 µg
Vitamin B12 2 µg

Feta – ein Geschenk der Götter

Feta ist ein Käse aus ausgemolkener Schafsmilch. Der frische Laib wird nach dem Abtropfen in Scheiben geschnitten und zur Reifung in Salzlake eingelegt. Feta gilt als der erste Käse der Welt.

Bereits im antiken Griechenland bereicherte er die Tafel der Hellenen. Für sie war Feta ein „Geschenk der Götter“. Der Name „Feta“ erhielt der Weißkäse im 17. Jahrhundert von italienischen Reisenden, die den Käse „fetta“ nannten – dem italienischen Wort für „Scheibe“.

Als Feta in der Mitte des letzten Jahrhunderts auch außerhalb Griechenlands bekannt wurde, wollten viele geschäftstüchtige Produzenten von der Beliebtheit der griechischen Spezialität partizipieren und brachten Nachahmerprodukte aus preiswerter Kuhmilch auf den Markt.

Diesem Treiben wurde aber im Jahr 1997 ein Ende bereitet. Heute darf sich ein Weißkäse nur dann Feta nennen, wenn er aus Schafsmilch hergestellt wurde. Dazu zählen auch spezielle Sorten, die Anteile aus Ziegenmilch enthalten. Kurzum: Nur wo Feta draufsteht, ist auch Feta drin.

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